Die Stärke der Grünen macht sie zu einem beliebten Koalitionspartner in Deutschland. Sowohl die CDU als auch die Linke umgarnen die Ökopartei.

Von Michael Steiner

Die Grünen haben offensichtlich die Qual der Wahl, wenn es um mögliche Koalitionspartner geht. Je nachdem, wie das Ergebnis der nächsten Bundestagswahl ausfällt, wären von Schwarz-Grün über Jamaika bis hin zu Grün-Rot-Rot einige Optionen drin.

So fordert beispielsweise Linke-Fraktionsvize Jan Korte die Grünen gegenüber den Funke-Zeitungen dazu auf, sich zu einem Linksbündnis zu bekennen. „Wenn man in alle Richtungen offen ist, wird es irgendwann beliebig und unglaubwürdig. Dieser Punkt ist nun gekommen“, sagte er. „Ich würde mir wünschen, dass die Grünen klar für eine Mitte-Links-Option votieren. Mit der CDU/CSU und der FDP kann ein Politkwechsel nicht gelingen.“

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl setzt auf Schwarz-Grün. Er wünsche sich „Grüne, mit denen eine Zusammenarbeit gut geht,“ erklärte er den Funke-Zeitungen. Strobl erinnerte daran, dass ein schwarz-gelb-grünes Jamaika-Bündnis 2017 „weder an der CDU noch an den Grünen“ gescheitert sei. Die Frage bei den Grünen sei, „ob ihre pragmatische Schaufensterauslage und das, was im ideologischen Keller steht, zusammenpasst“, so der baden-württembergische Innenminister.

Auch in der SPD gab es in den letzten Monaten immer wieder Rufe nach der Option einer Koalition mit den Grünen und der Linkspartei. Malu Dreyer und Lars Klingbeil haben dies bereits ins Spiel gebracht. Verständlich wenn man bedenkt, dass sich die Sozialdemokraten wieder ein linkeres Profil geben wollen, um sich von der CDU zu distanzieren.

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Wie man es auch dreht und wendet: Deutschland scheint auf eine Bundesregierung mit den Grünen an Bord hinzusteuern. Egal in welcher Konstellation das schlussendlich sein wird.

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3 thoughts on “Deutschlands umworbene Grüne”

  1. Die Grünen sind genau das was wir am wenigsten benötigen, denn sie sind schwerpunktmäßig im höheren Dienst beschäftigt und ihre Sprößlinge streben ähnliches an und somit stehen sie im Widerspruch zu ihren Idiologien, umverteilen ja, aber nicht bei ihnen und mit dem Geld der restlichen Bürgerschaft läßt sich so manches in ihrem Sinne arrangieren und deshalb sind sie niemals eins mit dem Rest der Gesellschaft weil sie sich zu höherem berufen sehen und eine linke Elite im Staate sein wollen und den anderen ihre Vorstellungen aufzwingen wollen, natürlich immer unter dem vorgeschobenen Aspekt der durchdachten Strategie mit Unfehlbarkeitsanspruch und wer sich dagegen stellt ist wie immer in dieser Republik ein Nazi und solange diese Keule noch zieht wird sich nichts ändern und es liegt ausschließlich am Wähler selbst, sich von diesen üblen Gesellen zu befreien, denn sie sind und bleiben ihren marxistischen Vordenkern treu, haben lediglich die Thematik so verändert, daß ihr tiefstes Inneres nicht nach außen dringt und in dieser Gemengenlage täuschen sie die gesamte Wählerschaft und deshalb sind wir von zwei Vorgängen bedroht, ersten durch deren agitatives Wirken im marxistischen Sinne und der Naivität der Wähler, die nicht in der Lage sind ihren eigentlichen Kern zu entzaubern, der für diese Gesellschaft nichts gutes mit sich bringt.

  2. Der britische „Spectator“ schreibt: „Es gibt derzeit kaum etwas Peinlicheres und manchmal Ekelerregenderes als den Anblick von Politikern, Funktionären und Prominenten, die glotzäugig Thunbergs Horror-Prophezeiungen verfallen. Das Ganze hat sämtliche Merkmale einer Sekte: Es gibt die allwissende Gottheit, dazu die unkritische, naive Zustimmung zu allem, das diese sagt, und außerdem die Warnung vor dem Höllenfeuer, wenn wir nicht für unsere Öko-Sünden Buße tun. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung appelliert: „Greta ist auf dem Atlantik unterwegs – und das Klima muss weiter gerettet werden. Beim Umwelt- und Klimaschutz sehen junge Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge vor allem jeden und jede Einzelne in der Verantwortung.“

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