„Deutschland braucht jährliche Nettozuwandrung von 400.000 Personen“

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Afrikanische Migranten. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Um die Anzahl der Erwerbstätigen langfristig halten zu können, brauche Deutschland eine jährliche Nettozuwanderung von 400.000 Menschen, so IAB-Direktor Fitzenberger.

Von Michael Steiner

Ungeachtet dessen, dass es gerade bei Zuwanderern aus bestimmten Kulturkreisen massive Probleme bei der Integration in den Arbeitsmarkt kommt, fordert der Direktor de Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bernd Fitzenberger, eine langanhaltende massive Migration nach Deutschland. Hier bestehe Handlungsbedarf.

„Wir bräuchten netto ein jährliches Plus von 400.000 Personen, um die derzeitige Anzahl an Erwerbstätigen langfristig zu halten. Andernfalls kann es sein, dass Produktion nicht mehr in Deutschland stattfindet“, sagte Fitzenberger der „Welt am Sonntag“. Aber es sei „nicht einfach“ zu erreichen, „dass auf Dauer jährlich 400.000 Zuwanderer zu uns kommen.“ Ein Grund sei, dass Abschlüsse oft nicht vergleichbar seien, so der IAB-Direktor weiter.

Doch wer sich einmal die (Aus-)Bildung im Nahen Osten oder in Afrika genauer angesehen hat, wird feststellen, dass diese qualitativ auch gar nicht mit jener in Deutschland mithalten kann. Die afrikanischen Top-Universitäten befinden sich beispielsweise alle auf den hinteren Rängen. Lediglich die University of Cape Town (Südafrika) kann mit Rang 198 noch halbwegs mithalten. Auch sonst befinden sich (bis auf die American University of Cairo die es noch knapp in die Top 400 schafft) alle anderen afrikanischen Spitzenuniversitäten in Südafrika). Der Rest der „besseren“ Unis liegt im globalen Ranking im Bereich 801-1000.

Im Nahen Osten sieht es nicht besser aus. Dort liegt die American University of Cairo auf dem 6. Platz. In die Top 5 schaffen es lediglich Unis aus dem Libanon, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Rest läuft global betrachtet unter „ferner liefen“…

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Bei der Berufsausbildung sieht es nicht besser aus. Wer schon mal länger in einem Entwicklungsland war, wird feststellen, dass beispielsweise faktisch alle handwerklichen Berufe auf dem Motto „learning by doing“ beruhen. Egal ob Maurer, Zimmermann, Elektriker, Mechaniker, Bäcker oder Metzger – eine wirklich grundlegende Berufsausbildung wie in den meisten europäischen Ländern findet nicht statt.

Dennoch sieht der IAB-Direktor die Entwicklung in Deutschland auf einem guten Weg. Neueste IAB-Zahlen aus dem Juli zeigten, dass die Beschäftigungsquote dieser Gruppe bei 38 Prozent liege. Davon seien 82 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt. „Das ist schon ganz erfolgreich“, sagte Fitzenberger der Zeitung. In vielen Fällen handele es sich um Helfertätigkeiten. Aber viele nutzten die Qualifikationen aus dem Heimatland. „48 Prozent der beschäftigten Geflüchteten üben eine Fachkraft-Tätigkeit aus, fünf Prozent arbeiten sogar als Spezialisten und Experten“, so der IAB-Direktor weiter.

Doch in einem Hochlohnland auf Zuwanderung und menschliche Arbeitskraft zu setzen, ist gerade angesichts des zunehmenden Einsatzes von sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ und der wachsenden Automatisierung ein gefährliches Spiel. Kritiker monieren nicht grundlos, dass man sich die Arbeitslosen der Zukunft importiere. Von den gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Massenzuwanderung (siehe hier) ganz zu schweigen.

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9 KOMMENTARE

  1. „Deutschland braucht jährliche Nettozuwandrung von 400.000 Personen“

    um den S. Haufen ebenbürtig weiter betreiben zu können.

  2. Dann sollte doch der IAB-Direktor aus seinem persönlichen Vermögen für die Versorgung von jährlich neu hinzugekommenen 300000 Einwanderern aufkommen. Den hier agegebenen Zahlen zur Beschäftigungsrate glaube ich nähmlich nicht!

  3. Deutschland braucht die Rückkehr vertriebener Deutscher,die Abwanderung der ausländischen Sozialschmarotzer und eine Regierung,welche sämtliche Steuereinnahmen in Deutschland lässt.
    Und natürlich braucht Deutschland den Austritt aus der Nato und der EU,eine eigene Währung und Freundschaft mit Russland.

  4. Das ist ein Schwachsinn ohne gleichen. Wenn ein Volk schrumpft, sinkt sein wirtschaftlicher Bedarf, und die Wirtschaft braucht weniger zu produzieren, benötigt also auch weniger Arbeitnehmer.
    Nun ist die deutsche Wirtschaft zum großen Teil Exportwirtschaft, daher sind es die Kapitaleigentümer, die für ihren Profit mehr Arbeiter brauchen. Dann müssen sie in den Entwicklungsländern produzieren und denen zugleich auf die Beine helfen.

    Das Ganze dient nur der Verschleierung der wahren Absicht, das angestammte Volk aufzulösen.
    Vgl.:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2019/03/11/wirtschaftlicher-profit-und-volksidentitaet/

  5. Der IAB-Direktor Fitzenberger gehört aufgrund seiner propagandistisch bewusst falschen Aussagen seines Amtes enthoben.

    Es werden jährlich 100 Tausende junge Menschen landauf und landab in Deutschland mit Schulabschlüssen und Lehrabschlüssen sowie Meister-Abschlüssen, Fachschul-Abschlüssen und Universitätsabschlüssen in den Markt entlassen. Gutausgebildete junge Leute, die begierig sind, auf dem Berufsmarkt ihr Können einzusetzen und weiter zu lernen. Da muss Fitzenberger nicht so einen Stuss verbreiten.

  6. Nun gehört dieses ominöse Institut ja zur Bundesagentur für Arbeit, also jener aufgeblähten Monsterbehörde, dessen ausschließliche Aufgaben in der Schikanierung und Demütigung deutscher Arbeitsloser besteht, sowie des Entwurfs ständig neuer Formulare und der Fälschung von Statistiken.

    Da ist also der Ruf nach weiterer, ungebremster, zerstörerischer Einwanderung gar nicht so verwunderlich.
    Neben der politisch gewollten Umvolkung wird hier die Hinwendung der deutschen Industrie und des Dienstleistungsgewerbes zu Billigstarbeitskräften bereitwillig bedient.
    Wie es inzwischen so üblich ist, werden dann diese Billigstarbeitskräfte auch noch mit Eingliederungshilfen subventioniert, sodass die Unternehmen praktisch Arbeitssklaven zum Nulltarif erhalten. Wenn diese Suventionierung ausläuft, dann werden sie gegen neue ausgetauscht und das „Spiel“ beginnt erneut. So ist dann natürlich auch ein permanenter Bedarf vorhanden.

    Der Direktor dieses Instituts ist nun in der Situation, dass er diesen staatlich verordneten Wahnsinn pseudowissenschaftlich begründen muss und weil er ein gekaufter Systemling ist, macht er das natürlich auch.

  7. Einfacher wäre es, eine gute Währung einzuführen. Aber das darf nicht sein, Gaddafi starb mit einer Stange im Hintern und wir hatten eine Wahlbeteiligung von 75%
    Demokratie ist die Diktatur der Dummen, die sich gerne durch Inflation enteignen lassen und die für die Unmengen von POlitikern mindestens 50% Steuer bezahlen.
    Buchtipp: Das Kapitalismus Komplott von Oliver Janich.

  8. Ja Deutschland braucht jedes Jahr 400 tausend Nettozuwanderung von Politikern die diesen Flaschen da oben ins Hinterteil treten u. sie wegen Unfähigkeit nach Afrika outsourcen, da können sie ja mit den Afrikanern an ihrer Nettozuwanderung arbeiten, hier brauchen wir diese Invasion von Gebärmaschinen mit Sicherheit nicht u. ihre Kriminalität brauchen wir auch nicht, die Sozialkosten können wir auch selbst rausschmeißen dazu sind keine 400 tausend Nettozuwanderung nötig.

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