Beim bevorstehenden CDU-Bundesparteitag in Leipzig dürfte vor allem um die Ausrichtung der Partei gestritten werden. Personalia stünden nicht zur Debatte.

Von Redaktion

Der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Carsten Linnemann (CDU), erwartet keine Personalentscheidungen auf dem bevorstehenden CDU-Bundesparteitag in Leipzig.“Die Frage der Kanzlerkandidatur wird erst in einem Jahr entschieden“, betonte Linnemann im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Der Vizevorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärte weiter, ihm sei auch „bislang kein Initiativantrag bekannt, mit dem der Parteivorsitz von Annegret Kramp-Karrenbauer infrage gestellt werden soll“. Im Übrigen stünden keine Wahlen an. Die Junge Union hatte dagegen mit Blick auf die Vorsitzende erklärt: „Wir haben eine offene Führungsfrage.“ Kramp-Karrenbauer forderte daraufhin ihre Gegner auf, auf dem Parteitag aus der Deckung zu kommen.

Linnemann erwartet wegen des nach der Thüringer Wahlschlappe ausgebrochenen Richtungsstreits in der Union „eine durchaus intensive Debatte“ darüber, mit welchen Themen die CDU wieder „frischen Wind“ entfachen könne. Von einer „Saalschlacht“ könne dabei aber keine Rede sein, stellte der Fraktionsvize klar.

Der Kritiker der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) plädierte erneut für eine Begrenzung der Bundeskanzler-Amtszeit auf acht Jahre. „Eine solche Regel würde die Regierungspartei dazu zwingen, sich stetig zu hinterfragen und zu erneuern“, erklärte der Chef der Mittelstandsunion. Mit Blick auf die Parteitagsberatungen wies er darauf hin, dass diese Forderung Teil eines „Gesamtpakets“ sei, das auch die Erhöhung der Wahlperiode von vier auf fünf Jahre sowie die Verkleinerung des Bundestages vorsehe.

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2 thoughts on “CDU-Bundesparteitag: Richtungsdebatte ohne Personalentscheidungen”

  1. Da haben sich Sozialisten und Kommunisten in heiliger Dreifaltigkeit getroffen und geeint und sind dabei ihre eigenen Vorstellungen am Volk und deren Vertretern im Alleingang durchzusetzen und mit dieser linksgestrickten Maschinerie wird es erst vorbei sein, wenn die Abgeordneten und die Bürger die Courage besitzen, sich ihrer Führung zu entledigen, denn was die seit Jahren treiben ist nicht nur unverantwortlich, nein sie sind sogar so frech und setzen sich über alles hinweg und das sollte man ihnen abgewöhnen, denn hier feiert die linke Seite der Gesellschaft fröhliche Urständ und der andere Teil darf zusehen, wie man ihm alles unter dem Hintern wegzieht, was für ihn noch Lebensinhalt ist, ohne Rücksicht auf Verluste.

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