Wall Street

Ein Vergleich zwischen dem S&P 500-Aktienindex und den Konzernprofiten nach Steuern lässt Ernüchterung aufkommen. Das kann auf Dauer nicht gutgehen…

Von Marco Maier

Die Geldschwemme der Zentralbanken sorgt lediglich dafür, dass an den Kapitalmärkten inflationäre Blasen entstehen, die mit der Realwirtschaft nicht im geringsten noch etwas zu tun haben. Egal ob es sich nun um die Immobilienmärkte handelt oder auch um die Aktienmärkte – die Entwicklung birgt große Gefahren mit sich.

Im Falle der Aktienmärkte gilt normalerweise die Devise, dass die Kurse in etwa mit den Gewinnen (nach Steuern) mithalten sollten. Verständlich, immerhin leiten sich auch die Dividenden und der eigentliche Unternehmenswert davon ab. Es braucht also eigentlich (zumindest auf Dauer) ein Gleichgewicht zwischen dem Aktienkurs eines Unternehmens und dessen Profitibilität.

Ein Blick auf den S&P 500 und die dort vertretenen Konzerne zeigt diese Kongruenz deutlich auf: Von 1970 bis Mitte der 1990er-Jahre hielten sich Aktienindex und Unternehmensgewinne nach Steuern mehr oder weniger die Waage. Dann kam langsam die Dot-Com-Blase und bis 2003 kam es wieder zu einer Normalisierung.

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