Der Schütze von Halle. Bild: Screenshot Youtube

Wem nutzt der Anschlag in Halle? Für die AfD könnte dies das Aus sein. Negative Auswirkungen auf die Wahl in Thüringen sind zu erwarten.

Von Wolfgang Eggert

Unmaskiert(!) ​
Am hellen lichten Tag(!) zum Tatort. ​
Mit einem Leihwagen aus dem Ultra-West-Deutschen Euskirchen, vermutlich das einzige mit dieser Plakette an diesem Tag auf Halles Straßen.(!) ​
Als Hey-Kriegt-Mich-Selbstanzeige noch eine Home-Cam-Story à la Christchurch im Auto hintendrauf!​
Das ist es, was wir in Halle erleben durften.​
Was ist nur mit „unseren Rechten“ los? Sind die alle scharf auf „Lebenslang“ mit Tagesprügel und Dusch-Orgien im Knast? Oder denkt der Kamera-affine Teil dieser Bande, dass er da NIE einfahren wird, weil der Arbeitsvertrag davor schützt?​

Für den „Amoklauf“ gab es ein Drehbuch. Fragt sich nur, ob der Täter es ganz allein verfasste. ​

Was hierbei im Kopf bleibt, wie ein Steckschuss, ist die Schießerei auf einer von unsichtbarer Regie abgesperrten Hauptstraße. Wo der „Täter“ völlig ruhig und professionell agiert, wie bei einer Übung. Jemand textete dazu in den sozialen Netzwerken: „Keine Hektik und keine Angst dass die Polizei auftaucht, keine Angst selbst getötet zu werden, gegen alle menschlichen Instinkte… Eigentlich ist man voll gepumpt mit Adrenalin und angespannt und nicht so kaltblütig. Die Bewegungen sind nicht so flüssig, eher verkrampfter, sich nach allen Seiten orientierend. Aber hier scheint aus Perspektive der mitfilmenden Kamera keine Gefahr zu drohen, der Schütze dreht sich nicht mal nach hinten absichernd um. Auch die Waffenhaltung ist geübt professionell, wie bei einen Einsatz.“​

Wenn es ein solches gab, dann gilt das auch für das Bühnensetting. Die gut eingefangene Schießerei auf der – wie gesagt, abgesperrt anmutenden – Straße, direkt neben den Wahlplakaten, muss alle AfD-Feinde zutiefst beglücken. Kann man sich eine „schönere“ Überleitung für Kleber & Co. wünschen, um auf diese Weise die anstehenden Wahlen in Thüringen nebst den dräuenden Gefahren durch die AfD zur Sprache zu bringen? Schließlich ist dort kein geringerer als Rechtsausleger Björn Höcke der Kandidat der „Blauen“. Sein aggressivster Gegenspieler dort ist übrigens der Chef des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer.​

Hier sind wir bereits sehr nahe an der Grundfrage jedes Kriminalisten: „Cui Bono?“ – „Wem nutzt das Verbrechen?“​

Ich bitte zu beachten, dass Bundesinnenminister Seehofer, dem Kramer direkt untersteht, 24 Stunden vor Halle angesichts der zermanschten Autos von Limburg vor „rechtem Terror“ warnte – er sah die Bedrohung aus dieser Richtung als genauso gefährlich an wie jene aus der „islamistischen“/“jihadistischen“.​

Nicht wenige Presse-Beobachter, darunter auch sehr gemässigte, wunderten sich über Seehofers Ansage und fanden sie unpassend. Stellt sich die Frage: Wieso setzt sich ein Politiker, der ein waches Gespür für öffentliche Wahrnehmung haben sollte, dieser Kritik, die durchaus zu erwarten war, nur aus?? Wer nun entgegnet: „Weil er einen Tag später schon das weiser Prophet dastehen durfte!“ dem mag man wiederum entgegenfragen „Wie konnte Seehofer das WISSEN?“ Eben WEIL er Kramers Chef ist?​

Was steckt hinter der Aktion, die aus rechter Perspektive so dumm ist, dass ein Halbwüchsiger ihre Folgewirkungen noch unter Alkoholeinfluss begreifen würde: Die nächsten drei Wochen bis zur Wahl in Thüringen wird der Bürger mit „Informationen“ über die „Gefahr von Rechts“ eingeseift werden. Verbindungslinien von ganzganz Rechts zur bürgerlich-erlaubten Vertreterschaft eingeschlossen. Auch auf Spendenquittungen darf man gespannt sein.​

Sollte die AfD, als einzige wirkfähige patriotische Kraft bis zum 27.10. umfrageseitig nicht eingebrochen sein, darf man ein Verbot der Partei, ausgehend von Thüringen, bereits in dieser kurzen Zeit nicht ausschließen. Noch einmal wiederholt: WEM NUTZT DAS?​

Und, mehr oder weniger beim Thema Kramer verharrend: wenn wir über den nationalen Tellerrand hinaussehen wollen, bitte ebenfalls beachten: ​

Bei politischen Großereignissen sind – wie in der Kriminalistik – IMMER zeitlich hochauffällige Analogien mit ins Auge zu fassen. Halle „passierte“ nur wenige(!) Stunden(!) nach Erdogans Einmarsch in Syrien. Nun glaubt die Masse der tumben Bevölkerung, dass „Opfer“ nicht gleichzeitig Täter sein können. „Opfer“ werden stets in Schutz genommen. Gleich, ob es sie gab oder nicht. In Halle scheint der holocaustleugnende Hauptdarsteller sie real produziert zu haben. Im medialen Volksgedenken, auch mit Blick auf die nun ständig zugewürzten NSU-Fälle, waren die neuen Opfer erst Juden um dann – der Tatort Dönerbude erzwingt diesen Gedanken – zu Türken zu mutieren. Die Masse der TV-Ohnmächtigen wird weiter glauben, dass der freundliche Ali am Fleischspieß, der Liebling der Lindenstrasse, am 9.10. an der Front des Ausländerhasses fiel. Im Ergebnis umarmen wir mit ihm erst DEN und schließlich „ALLE Türken“, im gleichen Moment, wo ein Heimat-naher Teil von ihnen die Grenze nach Syrien überschreitet, um dort Kurden zu schlachten.

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Und nun kurz innehalten! Und nachdenken: Wem hilft das?​

Die AfD, als EIGENTLICH HAUPTANGEGRIFFENER, könnte das und MEHR herausbekommen. Es gibt zig Stellen, bei denen die Partei anfragen könnte: Maaßen, Roewer (Ex-Verfassungsschutzchef in Thüringen), Hanning (Ex-BND-Chef), obauf noch Bannon als verstecktes Trump-Scharnier, die Briten, die Kurden die im PKK einen eigenen Geheimdienst unterhalten und heute mehr denn je Interesse haben, schmutzige Operationen des türkischen Geheimdienstes M.I.T. aufzudecken.​

Allein, die Alternative für Deutschland wird diesen Schritt nicht gehen. Die Partei ist obrigkeitsgläubig, feige, dumm, miserabel organisiert, hier und dort auch korrupt… Sie wird in Anständigkeit und Gläubigkeit sterben.

Gut, man mag vielen ihrer Vertreter den Weg zum Arbeitsamt gönnen. Parlamentarisch jedoch ist das Ende der Partei schlecht für die Demokratie. Und eine Katastrophe für Deutschland.

Wolfgang Eggert (* 1962) ist ein deutscher Journalist und Historiker. Er hat sich entschlossen mit seinem Projekt  http://www.siedlergemeinde.org das deutsche Irrenhaus zu verlassen.

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11 KOMMENTARE

  1. Seltsame Merkwürdigkeiten, die sich da aneinander reihen und entweder war es ein rechtsextremer Fanatiker als Einzeltäter und Ortswahl und Zeitpunkt rein zufälliger Natur oder es liegen andere Überlegungen zugrunde, deren Ursache man sich nicht auszudenken wagt und wenn sich die AFD in diesem Zusammenhang nicht zu wehren weiß kann man ihr auch nicht helfen, denn sie wissen doch genau, daß man sie bei jeder passenden Gelegenheit in die Naziecke drängen will und dieser Anschlag lieferte der Gegenseite Wasser auf deren Mühlen und das muß entsprechend gekontert werden oder sie müssen mit den Konsequenzen leben.

  2. Zwar hat die AfD nichts, aber auch gar nichts mit dem Anschlag von Halle zu tun, aber die Tat wird natürlich dazu instrumentalisiert, die einzige Oppositionspartei zu verhetzen. Dass die AfD nicht mutig genug ist, sehe ich genau so. Jede weitere Anbiederung an das System erzeugt lediglich weiteren Hass gegen sie. Alles in allem decken die Ereignisse der letzten Tage aber eindeutig die ganze widerliche Heuchelei der politisch und medial agierenden Akteure auf, die bei jedem muslimischen Anschlag wegschauen und die Täter zu schützenswerten Opfern stilisieren.

  3. Der Autor hat schon eine lange Liste der Absonderlichkeiten dargelegt, wenn man sich nun in aller Ruhe die Bekennerschreiben, die Videos und die „Berichterstattungen“ der MSM, in ihrer Chronologie, bis hin zu der Trauer eines Stefan Mross und weiterer Schlagersänger (zu der erschossenen Passantin, Jana) auf seinen Facebookseiten und Instagram ansieht, kommen weitere, äußerst merkwürdige Umstände hinzu.

    Jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden.

    Doch man solle schnell damit anfangen, denn es gibt bereits die ersten Löschungen von Materialien im Internet.

  4. Der „Terror Experte“ im ZDF machte doch glatt die Aussage, dass der Typ seine Waffen im 3D-Drucker hergestellt hat.
    Mich wundert nun nicht mehr, dass die Waffe beim Abfeuern der Schüsse überhaupt keinen erkennbaren Rückstoß erzeugte – dafür aber jeweils eine außergewöhnliche große weiße Rauchwolke.
    Ab diesem Zeitpunkt braucht man keine weiteren Dinge mehr zu hören, um zu erkennen, dass man mit dem Rest der weitere offizielle Story nur noch belogen wird.

    Da ist es dann schon fast wieder tröstlich nach 24 Std. zu hören, dass die „Geschädigten“ nun als Schmerzensgeld 2 neue Synagogen geschenkt bekommen.
    Der Steuerzahler ist ja noch mal glimpflich davon gekommen, denn für ein neues Uboot war die Nummer wohl ein bisschen zu klein.

  5. 11 OFFENE FRAGEN UND INTERESSANTE PUNKTE RUND UM DEN HALLE-TERROR-FALL

    1. Warum fährt der Hauptdarsteller ein Auto mit Kennzeichen EU (Euskirchen/Leihwagen), wenn er doch aus Sachsen-Anhalt kommt?
    2. Warum verbalisiert er wiederholt Gedanken, die seine Intentionen ausdrücken? (Auf dem Weg zum Friedhofseingang: „Hoffentlich ist die Türe angelehnt“. Dann, als er sieht dass sie zu ist „Ach scheiss drauf, vielleicht kommen sie ja raus“ Min. 7.30 – Darauf wartet er dann aber keine Sekunde)
    3. Wieso lässt ein erster Schuss am Friedhof einen nur Meter entfernt vorbeifahrenden Radler dermassen kalt als sei gar nicht geschossen worden?
    4. Wieso richten die mitgeführten „Sprengsätze“ keinen Schaden an oder kommen erst gar nicht zum Einsatz? Stephan B. klemmt einen „Sprengsatz“ in die hölzerne Eingangspforte zum Friedhof, zündet ihn – der Effekt liegt aber bei Null. Zusätzlich gibt sich B. den Anschein, mehrere „Sprengsätze“ über eine Mauer auf den Friedhof zu werfen – diese explodieren aber nicht.
    5. Hatte B. – zumindest teilweise – Platzpatronen im Einsatz? Er schiesst aus 60 cm mit einem Gewehr 3 Mal auf eine Holztür… Zurück bleiben lediglich ein paar Lackschäden.
    6. Die laut Medienberichten erschossene Frau passiert B., als dieser dem Film zufolge mit Helm, voller Kampfmontur und beigeführter Waffe das Tor zum Synagogen- Friedhof „sprengt“. (9.00) Sie beschwert sich nur wenig beeindruckt mit den Worten „Muss das sein wenn ich hier langgehe, Mann ey?!“ Und geht weiter. B. erschiesst sie dann scheinbar von hinten, wobei beim Nachschiessen weder Blut noch Körperbewegung durch Kugeleinschlag zu sehen sind (9.30)
    7. Kommen hier Zweifel nach der Schärfe der Waffe auf, dann zerstreut B. diese sofort durch einen illustrierenden Kommentar: „Ich hab (mir) nen Reifen zerschossen, Fuck!“
    8. Diese Diagnose ist visuell aber nicht zu erfassen. Als der Wagen dann seine Fahrt fortsetzt ist auch im Wageninneren von einem kaputten Reifen nichts zu bemerken. Das Auto bewegt sich ruckellos.
    9. An einem Dönerladen macht der Wagen halt und B. steigt aus, in der klaren, mitkommentierten Absicht, auch hier um sich zu schiessen. Beim Eintreten flüchten 2 Personen hinter einen Eisschrank. B. schiesst indes nicht, da seine Waffe Ladehemmungen zu haben scheint. Eine gefühlte Ewigkeit später – eine Person ist bereits in einem daneben befindlichen Hausflur entkommen, gibt B. auf den Zurückgebliebenen EINEN Schuss ab. Anschließend folgt die nächste Ladehemmung, und B. verlässt die Dönerbude um sich eine neue Waffe zu holen. Nach gehöriger Dauer kommt er zurück und gibt mehrere Schüsse auf den nach wie vor am gleichen Ort befindlichen, lebenden Mann ab. (21.00) Wie bei der Frau sieht man kein Blut und keine Schussbegleitenden Körperbewegungen.
    10. B. flieht nun, obwohl sein gesamtes Handeln (Mietwagen, Selbstaufnahme im Auto) auf Erkannt- und damit auch auf Erwischtwerden abgestellt ist. Dabei „entsorgt“ B. sein Smartphone, indem er es aus dem Auto auf die Strasse wirft.
    11. Die für das US-Analyseunternehmen SITE Intelligenve Group tätige Mossad-Agentin Rita Katz findet im Internet das „Tätermanifest“ und berichtet darüber.
    In dem PDF-Dokument werden Fotos von bei der Attacke verwendeten Waffen und Munition gezeigt.
    Katz reüssierte in der Vergangenheit nach Terroranschlägen wiederholt mit der Erstentdeckung von Bekennerschreiben oder -Videos, die danach extremistischen Quellen zugeschrieben wurden.
    ______________
    (Das Tätervideo findet sich u.a. auf https://mega.nz/)

  6. Zu 3: Dieses Mysterium wiederholt sich wenig später, als ein Autofahrer aus seinem Wagen steigt, um sich über die von B. erschossene – und auf der Strasse liegen gelassene – Frau zu wundern bzw. zu beschweren. Der Auftritt des – UNS Bildsuggestiv als hochgerüstet vermittelten – „Frontkämpfers“ B. erschüttert ihn augenscheinlich nicht im geringsten. Als dieser mit vorgehaltener Gewehr näher tritt, steigt der Zeuge fast lässig in sein Auto zurück, um seinen Weg fortzusetzen.

    • Zu 5: Hier hat B. VOR der Beschiessung der Holztüre nicht einmal deren Verriegelungszustand geprüft.

      Auf die schwache Schusswirkung des GewehrEigenbaus wurde in diesem Punkt bereits hingewiesen. Sie zeigt sich im nächsten, unter
      6. schon ganz anders, da die beschossene Passantin augenblicklich tot zu sein scheint.

  7. Das sieht nach einem Fake aus, rechtzeitig zur Landtagswahl von Thüringen. Da die Wahlen alle gefälscht sind kann man nun als Grund angeben, wenn die AFD nicht genügend Stimmen bekommt. Wie sagte der 13 Jahre von Jesuiten in Tiflis ausgebildete Stalin, die Wahlen entscheidet nicht der Wähler sondern der Auszählende. Das der Täter im Iran geboren ist, wird auch verschwiegen. Es ist eine Inszenierung mit einem Beutedeutschen als Täter und Geheimdiensten, vielleicht ein V-Mann.

  8. Nun muss man nur noch herausfinden, wie er es geschafft hat, so eine Gewehr angeblich mit einem 3D-Drucker anzufertigen.
    Auffällig war auch die eigenartige weiße Wolke des Mündungsfeuers, und dass die Waffen überhaupt keinen erkennbaren Rückstoß erzeugte.
    Die ganze Story ist für den aufmerksamen Beobachter, der sich nicht von den jetzigen Betroffenheitsorgien einlullen lässt, sehr sonderbar.

  9. Es stellt sich die Frage wie lange die versagensenden Altparteien CDU-SPD.Gruene.
    Linke so ein dreckiges Spiel treiben?
    Wenn Putin nicht schuld ist dann die AfD..
    Diese Steuervernichter mit unserem Geld produzieren nur Dreck.
    Wann beobachtet der Verfassungsschutz dieses schändliches Treiben.q

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