Ursula von der Leyen - Bild: Flickr / European People's Party CC BY-NC-ND 2.0

Von der Leyen setze zu sehr auf den herrschenden Zeitgeist und zu wenig auf ökonomische Vernunft, beklagt sich die Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrats.

Von Redaktion

Die Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrats, Astrid Hamker, hat ihrer Parteifreundin und künftigen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeworfen, die Agenda für ihre bevorstehende Amtszeit enthalte „zu viel Zeitgeist und zu wenig ökonomische Vernunft“.

„Wir sollten nicht alles nur durch die Klimabrille sehen. Europa hat international nur Kraft, wenn es wirtschaftlich stark ist“, sagte Hamker der „Rheinischen Post“. Immerhin sorgt der ganze Fokus auf den Klimawandel dafür, dass die Wirtschaftskraft Europas global nachlässt, während andere Regionen deutlich an Gewicht gewinnen.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) habe eine gute Mittelstandsstrategie vorgelegt, es wäre wünschenswert gewesen, wenn auch von der Leyen in Europa eine Mittelstands- und auch eine Industriestrategie schon stärker berücksichtigt hätte. „Die Industriepolitik kommt in der Agenda von Frau von der Leyen nicht vor. Sie tritt mit einem „Green-Deal“ ihre Amtszeit an, um die Erderwärmung zu begrenzen. Das ist mir zu viel Zeitgeist und zu wenig ökonomische Vernunft.“

Sie sei auch skeptisch, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 das anders mache. Immerhin biedert sich die deutsche Regierungschefin seit Jahren den Grünen an und bereitet ihre CDU schon auf Schwarz-Grün im Bund vor.

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1 KOMMENTAR

  1. Das Erdklima ist ein Bestandteil der Natur und folgt schon milliarden Jahre ehernen Gesetzen. Dabei hat es diesen Trabanten schon in regelmäßigen Abständen gewaltig durchgeschüttelt und das Aufkommen der Spezies Mensch ist völlig unerheblich und geradezu anmaßend. Die Katastrophen waren für andere Lebewesen weit vor unserer Zeit ebenso verheerend und deshalb ist das ganze Theater rund um dieses Thema nur dazu gedacht um über die Angst, politische Ziele durchzusetzen und selbst wenn es wieder auf eine Warmzeit hinlaufen sollte können wir ehedem nichts machen. Im übrigen waren es noch vor wenigen Jahren Kaltzeitannahmen, aber das spielt auch keine Rolle und die Riesenechsen sind damals weder Auto gefahren, noch haben sie die Umwelt anderweitig verschandelt und waren trotzdem weg. Das hat man dann mit einem Meteoriteneinschlag begründet, der ebenso fragwürdig ist wie die heutige Debatte, denn es fehlt einfach der Beweis und vermuten kann man viel, belegen wäre besser, aber das können sie halt nicht, denn die Erde ist durchlöchert von Einschlägen und Annahmen sind gestattet, aber noch lange keine Bestätigung der Aussage.

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