Türkische Soldaten. Bild: Flickr / ResoluteSupport Media / ISAF photo by U.S. Air Force Staff Sgt. Joseph Swafford

Washington hat eigene Pläne für Syrien und den Nahen Osten. Die Türkei ist dabei nur eine Schachfigur, die gegen Russland eingesetzt werden soll.

Während Trumps Telefongespräch mit Erdogan den Weg für einen Rückzug der USA aus (Nord-) Syrien und die darauf folgenden Einfälle der Türkei in Syrien gegen kurdische Milizen ebnete, hat der bloße Niederschlag der türkischen Operationen in Syrien zu Ereignissen geführt, die im Zentrum der Bemühungen der USA zu stehen scheinen die Türkei so zu „beschwichtigen“. Man hofft, dass nicht nur die früheren US-Politiken wieder gut gemacht werden, sondern auch die Beziehungen zwischen der Türkei und Russland gezielt in eine schwierige Lage gebracht werden, um einen Interessenkonflikt zwischen ihnen in Syrien zu erzeugen.

Das ist etwas, wovon sich die USA erhoffen, ihren Vorteil zu nutzen, um ihre schwache Position in Syrien sowie die größere geopolitische Landschaft des Nahen Ostens zu verbessern. Dies war genau das Ziel von Mike Pences jüngstem Besuch in der Türkei und der Verpflichtung der USA, eine vom türkischen Militär kontrollierte „sichere Zone“ innerhalb Syriens zu schaffen – eine seit langem geltende türkische Forderung, die ihren Zusagen in Bezug auf den Schutz und die Achtung der territorialen Integrität Syriens zuwiderläuft.

Der vollständige Premium-Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.

Bitte hier klicken und ein Abo (Werbefreiheit, Extras) 

bereits ab € 4,95/Monat abschließen!

Liebe Leser, wenn sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen sie per email: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für ihre Hilfe!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here