Weltstromerzeugung: Kohle dominiert, Erneuerbare holen auf

Ganze 38 Prozent der globalen Stromerzeugung werden von Kohlekraftwerken geleistet. Gas und Wasserkraft spielen ebenso eine große Rolle.

Von Marco Maier

Im Jahr 2018 wurden weltweit 26.700 Terawattstunden (TWh) Strom verbraucht. Chinas Hunger nach Elektrizität sorgte dafür, dass das Land mit 6.167 TWh ganze 23,1 Prozent davon konsumiert. Die USA liegen mit 3.971 TWh (14,9 Prozent) auf dem zweiten Platz, gefolgt von Indien mit 1.243 TWh (4,7 Prozent).

Bei der Stromerzeugung spielen fossile Energieträger nach wie vor eine dominante Rolle. Ganze 38 Prozent des Stroms wird in Kohlekraftwerken produziert, während Gaskraftwerke 23 Prozent der Elektrizität liefern. Öl selbst – welches 1973 noch einen Anteil von 22 Prozent hatte – trägt nur noch drei Prozent dazu bei. Das heißt: Fast zwei Drittel des Stroms wird aus fossilen Energieträgern gewonnen.

Energiequellen zur globalen Stromerzeugung. Bild: IEA

Wasserkraft ist mit 19 Prozent Anteil ebenso wichtig. Die restlichen 17 Prozent teilen sich Atom-, Solar- und Windkraftwerke. Doch angesichts eines jährlich um die vier Prozent wachsenden globalen Strombedarfs wird deutlich, dass sich der Energiemix über längere Sicht ändern muss. Mehr Kohle und Gas zu verheizen kann nicht die Lösung sein. Zumindest wächst der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung sukzessive deutlich an.

Veränderung der einzelnen Energieträger bei der Stromerzeugung. Bild: IEA

So oder so muss die Menschheit Möglichkeiten finden, Elektrizität möglichst ressourcenschonend zu produzieren. Denn auch für Solarpanele und Windräder müssen fossile Energieträger aufgewendet werden und der Raubbau an der Natur für die Batterien ist auch nicht unbedingt das, was auf Dauer gut ist. Da wird es neue Lösungen brauchen.

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Auch ohne ein Klimajünger (siehe mein Buch „Greta und die Klimareligion„) zu sein ist es wohl für jeden klar ersichtlich, dass der bisherige Weg zur Produktion von Elektrizität keine ideale Lösung ist.

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