Die Präsidenten Erdogan und Putin. Bild: © Mikhail Klimentyev/Russian Presidential Press and Information Office/TASS

Am 22. Oktober wollen sich die Präsidenten Putin und Erdogan in der Schwarzmeerstadt Sotschi treffen, um über die Syrien-Operation zu sprechen.

Von Redaktion

Der russische Präsident Wladimir Putin wird am 22. Oktober Gespräche mit dem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan in der russischen Schwarzmeerkurortstadt Sotschi führen, sagte der Sprecher des Kremls, Dmitry Peskov, am Mittwoch gegenüber TASS.

„Ich kann bestätigen, dass das Gipfeltreffen am 22. Oktober in Sotschi stattfinden wird“, sagte er.

Zuvor teilte das türkische Präsidentenamt mit, Erdogans Besuch in Sotschi sei für den 22. Oktober geplant.

In einem Telefonat am 15. Oktober diskutierte Putin mit Erdogan die grenzüberschreitende „Operation Quelle des Friedens“ in Syrien und lud ihn ein, in den kommenden Tagen Russland zu besuchen.

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Am 9. Oktober startete Ankara eine Offensive in Nordsyrien, die als „Operation Quelle des Friedens“ bezeichnet wurde und mit Luftangriffen auf kurdische Einheiten begann. Ziel ist die Schaffung einer „sicheren Zone“ in Nordsyrien zum Schutz der türkischen Grenze. Außerdem könnten syrische Flüchtlinge aus der Türkei in dieses Gebiet zurückkehren, glaubt Ankara.

Die syrische SANA-Nachrichtenagentur kritisierte Ankaras Operation als einen Akt der Aggression. Die internationale Gemeinschaft kritisierte Ankara ebenfalls. SANA berichtete am Sonntagabend, Damaskus habe Armeekorps in den Norden Syriens entsandt, um der türkischen Armee Widerstand zu leisten.

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2 KOMMENTARE

  1. Die Clique um Obama und Clinton hat während ihrer Amtszeit versucht, sowohl die Ukraine, als auch Nordafrika zu destabilisieren, was ihnen ja auch in Libyen bestens gelungen ist.

    In Syrien hat der inszenierte Umsturzversuch mit den zusammengekarrten und ausgerüsteten Halsabschneidern des IS, gerade auch wegen der Russen nicht funktioniert, die sich zudem völkerrechtlich als Einzige legitim in Syrien aufhalten.

    Hätte Assad keinen Rückhalt in der Bevölkerung gehabt, wären Syrien trotzdem gefallen.

    Das hat dazu geführt, dass der Sultan vom Bosporus aus dem Verbund dieser Gesellen vordergründig ausgeschert ist, weil er meint so ein Stück vom Kuchen zu bekommen. Das wird, ich prophezeie das, nicht gelingen. Die Einheit Syriens steht für Assad und Putin im Vordergrund.

    Das Vorrücken der syrischen Armee unterstützt diesen Prozess.

    Trump verhält sich völlig richtig, wenn er für die USA ein Ende der zahllosen und sinnlosen Konflikte, mit Millionen von Toten einleitet und den Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen ausschließt.

    Statt dem Dackel der Satanisten Obama, den Friedensnobelpreis zu verleihen, sollte der besser an Trump vergeben werden, wenn er diese Politik durchhält.

  2. Was gib es denn da weltbewegendes zu besprechen, wo doch die Haltung Rußlands zu Syrien seit Jahren zumindest nach außen eine klare Angelegenheit war. Oder versucht man nun auf zwei Hochzeiten zu tanzen, nachdem ein ungeliebter Mitbewerber zu Recht das Feld verlassen hat und das wäre sicherlich nicht die intelligenteste Lösung, denn die Blöcke der Sunniten und Schiiten paßen nicht zusammen und wer dazwischen gerät zieht einen Joker, denn Trump hat es richtig gemacht und die andere Seite versucht nun wenigsten noch Kapital daraus zu schlagen, weil sie doch noch etwas schwach auf der Brust sind und wie dieses alles noch endet ist sehr fraglich, die derzeitige Situation läßt da nichts gutes hoffen und wenn einer Hochachtung verdient, dann ist es Trump, der im übrigen nicht einfach das Feld geräumt hat, sondern den Abzug mit Maßgaben begleitet hat, die unterlaufen wurden und jetzt so getan wird, als ob es rein zufälliger Natur gewesen sei, obwohl er sich in keinen neuen Krieg hineinziehen lassen wollte, der dann unausweichlich gewesen wäre und das machen sie ihm sogar noch zum Vorwurf, obwohl er seinen Wählern versprochen hat, keine US-Soldaten mehr in den Tod zu schicken und das ist das einzig richtige, mehr nicht.

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