Die Liste jener Unternehmen, die den Kunden anbieten, die Dienstleistungen wie Waren auch mit der Kryptowährung Bitcoin bezahlen zu  können, wird immer länger.

Von Redaktion

Auch wenn es noch immer zahlreiche Kritiker gibt, die der Meinung sind, es handelt sich bei dem Bitcoin um eine Blase, die bald platzen wird, so beweist die digitale Währung schon seit mehreren Jahren, dass Totgesagte länger leben. Nicht nur, dass der Bitcoin in Japan wie Australien zu einem offiziellen Währungsmittel geworden ist, kann nun auch bei Lieferando, Deutschlands bekanntestem Lieferdienst, mit der digitalen Währung bezahlt werden. Auch wenn es von Seiten der Bundesregierung noch keine Hinweise dafür gibt, den Bitcoin bald zur offiziellen Währung machen zu wollen, so gibt es aber immer mehr Anbieter, die die Kryptowährung jedoch als Zahlungsmethode akzeptieren.

Aber nicht immer funktioniert der Plan, den Bitcoin als Zahlungsmethode anzubieten. „Stripe“, ein US Bezahldienstleister, hat die Unterstützung für die Bitcoin-Zahlungen eingestellt. Denn bis es zur Bestätigung der Überweisung kam, haben Kursschwankungen für Probleme gesorgt, sodass es immer wieder zu Überweisungen falscher Beträge gekommen ist. Der Preis des Bitcoin schwankt – und das ist auch das größte Problem. Ein weiterer Problembereich, der vor allem das deutsche Umfeld betrifft – der Deutsche ist ausgesprochen kritisch.

Vor allem dann, wenn es um neuartige Finanzprodukte geht. So werden weniger als 1 Prozent aller Lieferando-Bestellungen mit der Kryptowährung bezahlt. „Wir wollen aber auch nicht die Masse ansprechen, sondern eine spezifische Kundengruppe“, so ein Unternehmenssprecher. Die Zielgruppe, die man ansprechen möchte, sind übrigens die Gamer. „Gamer bestellen viel Essen. Aus diesem Grund wollen wir hier der Zielgruppe entgegenkommen.“ Neben dem Bitcoin können die Essensbestellungen auch mit PayPal, giropay, per Sofortüberweisung oder auch mit der Kreditkarte bezahlt werden.

Rund 50 Prozent aller Lieferando-Kunden bezahlen ihre Bestellung online. Um hier zugleich eine Vorreiterrolle einzunehmen, darf die Kryptowährung Bitcoin nicht ignoriert werden. Denn auch wenn der Bitcoin immer wieder in das Kreuzfeuer der Kritik gerät, so darf man nicht glauben, dass die digitale Währung demnächst von der Bildfläche verschwinden wird. Die letzten Monate haben nämlich gezeigt, dass der Bitcoin noch lange nicht tot ist. Folgt man den diversen Prognosen, so befindet sich die Kryptowährung kurz vor einem weiteren Höhenflug. Wer etwa über News Spy investieren will, der sollte sich aber bewusst sein, dass vielversprechende Prognosen keinesfalls eine Gewinngarantie darstellen.

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In unmittelbarer Zukunft könnte der Bitcoin, so die Analysten, tatsächlich die magische 20.000 US Dollar-Hürde, die beinahe schon Ende 2017 übersprungen wurde, knacken. Dann gibt es – da sind sich fast alle Experten einig – keine Grenzen mehr. Jedoch kann es auch jederzeit wieder in die andere Richtung gehen: Das Jahr 2018 kann hier als warnendes Paradebeispiel genannt werden, als der Bitcoin rund 80 Prozent seines Werts verlor. Anfang 2019 lag der Bitcoin bei 3.000 US Dollar; nun – Mitte Oktober 2019 – befindet sich die Kryptowährung bei rund 8.300 US Dollar. Im Juni konnte das bislang noch nicht wieder erreichte Jahreshoch von knapp 14.000 US Dollar aufgestellt werden.

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