AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen sieht die AfD als realpolitische Alternative für Facharbeiter zu SPD und CDU. Die Sozialdemokraten würden sich in „weltfremden Utopien“ verrennen.

Von Michael Steiner

Eben erst teilte Forsa-Chef Manfred Güllner mit, dass die SPD „in der Auflösung begriffen“ sei, weil sie die Mitte der Gesellschaft ausklammere. Auch ein neuer Vorsitzender werde daran nichts ändern, weil sich die Sozialdemokraten zur Profilierung weiter nach links wenden. AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen sieht seine Partei als „realpolitische Alternative“.

„Seit Jahren führt die SPD einen Krieg gegen die Facharbeiter, ihre einstige Kernzielgruppe. Warum sollte heute ein autofahrender Facharbeiter mit Ölheizung die SPD wählen? Weil die SPD das Weltklima retten, Deutschlands Grenzen nicht schützen und Gender-Gaga einführen will?“, fragt der Politiker.

Er konstatiert, dass sich die Sozialdemokraten „in weltfremden Utopien verrannt“ hätten. Dies zeige sich auch in der aktuellen Suche nach Vorsitzenden. „Die Kandidaten überbieten sich in ihren Vorstellungsrunden mit linken und ultralinken Ideen. Und ihre Wähler flüchten währenddessen zur AfD – der realpolitischen Alternative zur SPD und zur CDU“, erklärt er.

Ganz so unrecht hat er damit nicht. Alleine bei der letzten Bundestagswahl hat die AfD laut Wählerstromanalysen rund eine halbe Million Wähler von der SPD erhalten – von der Linken übrigens rund 430.000. Allerdings erhielt sie mit 1,07 Millionen vormaligen CDU-Wählern von den Konservativen mehr als von allen anderen Bundestagsparteien zusammen. Zum Vergleich: 2013 waren es noch 180.000 ehemalige Sozialdemokraten.

Loading...

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected]contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

One thought on “Meuthen: SPD-Wähler laufen zur AfD über”

  1. Die aktuellen Umfragewerte von 8 Instituten als Mittelwert:
    AfD: 14,5 % – siehe http://www.wahlrecht.de/umfragen/

    Zitat: „„Seit Jahren führt die SPD einen Krieg gegen die Facharbeiter, ihre einstige Kernzielgruppe. Warum sollte heute ein autofahrender Facharbeiter mit Ölheizung die SPD wählen? Weil die SPD das Weltklima retten, Deutschlands Grenzen nicht schützen und Gender-Gaga einführen will?“, fragt der Politiker.“

    Für mich ist der Widerstand der AfD gegen die massive Einwanderung aus dem Nahen Osten und aus Afrika der wichtigste Grund die AfD zu wählen. Ich fürchte eine Völkerwanderung aus Afrika nach Deutschland.

    Joachim Datko – Ingenieur, Physiker

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.