Eine Ernährungsexpertin warnt davor, dass der vegane Hype die kommenden Generationen „verdummen“ lassen könnte.

Von Marco Maier

Seit Jahren gibt es einen Hype um die vegane Ernährung – und das nicht nur von Tierrechtlern. Auch Klimahysteriker tragen zur Verbreitung dieser Ernährungsweise bei, die völlig ohne tierische Produkte auskommt. Denn die Tierzucht wird mit einem erhöhten Ausstoß von CO2 und Methan in Verbindung gebracht, welche den Klimawandel beschleunigen sollen.

Doch eine Ernährungsexpertin warnt vor einer solch einseitigen Ernährung. In einem Bericht in der Gesundheitszeitschrift „BMJ Nutrition, Prevention & Health“ hat Dr. Emma Derbyshire darauf hingewiesen, dass eine rein auf pflanzlicher Nahrung basierende Ernährungsweise zu einem Mangel an Cholin führt.

Dies ist ein wichtiger Nährstoff für die geistige Entwicklung, aber auch für die Leberfunktion, die Muskeln, den Stoffwechsel und das Nervensystem und wird vorwiegend in Rindfleisch, Eiern, Milchprodukten, Fisch und Hühnchen gefunden. Zudem weisen laut Ernährungsexperten bereits jetzt neun von zehn Erwachsenen einen Cholin-Mangel auf, was sich durch eine zunehmend auf Planzen basierende Ernährungsweise verschlimmern werde.

Laut Derbyshire deuten Studien darauf hin, dass niedrige Werte in der Schwangerschaft den Fötus schädigen und das Risiko für Gedächtnis- und Gehirnprobleme des Kindes erhöhen können. „Vielen Frauen im gebärfähigen Alter könnte dieser wichtige Nährstoff fehlen“, sagte die Expertin. „Wir laufen Gefahr, die Intelligenz der nächsten Generation einzuschränken.“

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In Anbetracht der Bedeutung von Cholin empfahl das US-amerikanische Institut für Medizin 1998 eine tägliche Mindestzufuhr. Diese reichen von 425 mg/Tag für Frauen bis 550 mg/Tag für Männer und 450 mg/Tag bzw. 550 mg/Tag für schwangere bzw. stillende Frauen.

In pflanzlicher Nahrung findet sich allerdings nicht überall Cholin. Soja, Broccoli oder Blumenkohl enthalten zwar etwas von diesem Wirkstoff, doch dazu müsste man täglich relativ viel davon zu sich nehmen, um den Bedarf des Körpers abzudecken. Wer sich ausgewogen ernährt und beispielsweise neben Rind, Hühnchen und Fisch auch Eier und Gemüse zu sich nimmt, hat es hinsichtlich der Versorgung mit Cholin deutlich einfacher.

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12 thoughts on “Macht Veganismus die nächsten Generationen dumm?”

  1. Vegane Ernährung ist nicht schädlich. Sie ist genauso schädlich wie jede andere Ernährungsweise, solange man sich nicht ausgewogen ernährt.
    Wenn man sich ausgewogen ernährt, ist dies auch bei veganer Ernährung gesund. Man muss natürlich auch auf Vitamine achten.

    1. Über Mikro-/Makronährstoffe und Ballaststoffe… muss man sich bei einer (vollwertigen) veganen Ernährung überhaupt keine Gedanken machen, auch über Zivilisationskrankheiten nicht. Nur B12 (Cobalamin) sollte/muss supplementiert werden (Omnivore und Vegetarier supplementieren B12 indirekt-> wird den gequälten („Nutz“)Tieren zuvor über’s Futter zugeführt. Hinweise: B12 ist hitzeempfindlich / „Intrinsic Factor“-> betrifft i. d. R. nur Omnivore und Vegetarier). Bei omnivorer (insbesondere) und vegetarischer Ernährung sieht es erheblich problematischer aus, vor allem bzgl. Zivilisationskrankheiten (>70%: Hauptursache omnivore [bei vegetarisch etwas weniger] Ernährung)!

      Bzgl. Mikronährstoffe ist eine omnivore Ernährung somit definitiv eine Mangelernährung, ebenso bzgl. Ballaststoffe, bzgl. Makronährstoffe großteils. Mit gesättigten-/mehrfach gesättigten Fettsäuren und Transfetten, alles (s. g.) ’schlechte‘ Fette, ist man bestens versorgt. Über Zivilisationskrankheiten dagegen muss man sich bei einer omnivoren (und vegetarischen) Ernährung überhaupt keine Gedanken machen, denn damit ist man hervorragend versorgt (auch wenn sich die Symptome zumeist etwas verzögert später zeigen-> „schleichender Prozess“).

    1. Weizenkeime
      Amaranth
      Blumenkohl
      Shiitake-Pilze
      Kidney-Bohnen
      Erbsen
      Reis
      Sesam
      Nüsse
      Quinoa
      Brokkoli
      Spinat
      Tofu
      …..

      https://www.facebook.com/niko.rittenau/posts/%EF%B8%8Fstellungnahme-cholin-als-neuer-mangeln%C3%A4hrstoff-f%C3%BCr-veganer%EF%B8%8Fin-den-vergangenen-t/1143304705879851/

      https://ecodemy.de/magazin/stellungnahme-cholin-ein-mangelnaehrstoff/

      Also wie man sieht, völlig unkompliziert.

      Zudem würde es de facto KEINEN Sinn ergeben, ja wäre geradezu fatal, „nur“ wegen der Versorgung mit Cholin eine Ernährung die Nahrung tierlichen Ursprungs beinhaltet, zu forcieren. Denn, neben den bekanntlich katastrophalen ethischen und ökologischen Folgen, verursacht eine omnivore (und vegetarische) Ernährung zudem, wie ebenfalls bekannt, auch weitreichende und zahlreiche katastrophale gesundheitliche Folgen. Allein die Tatsache, dass eine omnivore Ernährung für >70% aller Zivilisationskrankheiten als Hauptursache zu nennen ist, sollte aufschrecken und jeden vernünftig handelnden und denkenden Menschen veranlassen, ein weiteres Nachdenken über eine verheerende Folgen verursachende omnivore (respektive vegetarische) Ernährung ad acta zu legen.

  2. Ich habe noch nie Menschen die sich, nach eigenen Angaben, rein vegan ernähren lebenslustig, mit einem ungekünstelt, fröhlichem Gesichtsausdruck gesehen.

    Wahrscheinlich denken sie schon immer an die nächste Mahlzeit.

      1. Im Grunde kann es mir egal sein, wie sich jemand anderer ernährt und ich spüre selbst auch eine Zuneigung für Leute, die sich vegan ernähren. Es haben einige Veganer bei mir gearbeitet, doch „Skelette“ säumen die Galerie. Leider auch wahr.

  3. …. im Artikel wird deutlich darauf hingewiesen das man Kinder nicht vegan ernähren sollte… das könnte dem kindlichen Gehirn schaden…. wenn ein Erwachsener Mensch sich vegan ernähren möchte, hat das nur wenige Folgen, da sein Gehirn bereits ausgewachsen ist… soll er seine Eltern dafür danken, das sie ihn nicht vegan ernährt haben….. bei Kindern sieht dies schon ganz anderes aus…. nicht umsonst braucht das Kind seine Milch, angefangen mit der Muttermilch…..

    1. Wenn auch copy/paste!

      Weizenkeime
      Amaranth
      Blumenkohl
      Shiitake-Pilze
      Kidney-Bohnen
      Erbsen
      Reis
      Sesam
      Nüsse
      Quinoa
      Brokkoli
      Spinat
      Tofu
      …..

      https://www.facebook.com/niko.rittenau/posts/%EF%B8%8Fstellungnahme-cholin-als-neuer-mangeln%C3%A4hrstoff-f%C3%BCr-veganer%EF%B8%8Fin-den-vergangenen-t/1143304705879851/

      https://ecodemy.de/magazin/stellungnahme-cholin-ein-mangelnaehrstoff/

      Also wie man sieht, völlig unkompliziert.

      Zudem würde es de facto KEINEN Sinn ergeben, ja wäre geradezu fatal, „nur“ wegen der Versorgung mit Cholin eine Ernährung die Nahrung tierlichen Ursprungs beinhaltet, zu forcieren. Denn, neben den bekanntlich katastrophalen ethischen und ökologischen Folgen, verursacht eine omnivore (und vegetarische) Ernährung zudem, wie ebenfalls bekannt, auch weitreichende und zahlreiche katastrophale gesundheitliche Folgen. Allein die Tatsache, dass eine omnivore Ernährung für >70% aller Zivilisationskrankheiten als Hauptursache zu nennen ist, sollte aufschrecken und jeden vernünftig handelnden und denkenden Menschen veranlassen, ein weiteres Nachdenken über eine verheerende Folgen verursachende omnivore (respektive vegetarische) Ernährung ad acta zu legen.

      Sehr wahrscheinlich entstammt dieses Verbreitenden von Verunsicherung wiedemal der Tierqualindustrien (wird sich über kurz oder lang herausstellen), wie zuvor und lange Zeit dieser Unsinn über B12. Da Letzteres offenbar nun nicht mehr wie erhofft „gesellschaftsfähig“ ist, ist es doch nun auch beim allerletzten Ewiggestrigen angekommen, dass das Thema B12 eine Erfindung der Tierqualindustrien war, muss eben etwas Neues her! Die Profite müssen halt, gleich mithilfe welcher Mittel, gesichert werden, denn drohen die Tierqualindustrien doch mittel- bis kurzfristig zusammenzubrechen. Wenn nicht, wird die Biossphäre, respektive Lebensgrundlagen allen Lebens zusammenzubrechen, auf dem „besten“ Weg dahin sind sie längst!

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