Sozialdemokratische Partei Deutschlands, SPD - Bild: Flickr.com / Matthias PenkeCC BY-NC-ND 2.0

Forsa-Chef Güllner erwartet die Auflösung der SPD. Sie habe „die Mitte verloren“. Auch der Mitgliederentscheid zum Parteivorsitz ändere daran nichts.

Von Redaktion

Für den Chef des Meinungsforschungsinstituts „Forsa“ steht die SPD vor dem Untergang. „Die SPD ist in der Auflösung begriffen. Ein neuer Vorsitzender wird das nicht ändern“, sagte der Forsa-Chef im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Partei habe seit 1998 rund 13 Millionen Wähler verloren, bei der Ursachenforschung komme sie aber nicht voran. „Sie sollte darüber nachdenken, wie es so weit kommen konnte. Das tut sie gerade nicht, wenn sie immer weiter nach links schwenkt. Die SPD hat die Mitte verloren“, betonte er.

Den aktuellen Mitgliederentscheid um den Parteivorsitz sieht Güllner kritisch: „Die aufwendige Mitgliederbefragung führt dazu, dass sich die SPD nur mit sich selbst beschäftigt.“ Den Bürgern sei es egal, ob der Vorsitzende per Mitgliederentscheid oder auf einem Parteitag gewählt werde. „Sie wollen einfach nur einen Vorsitzenden, der wählbar ist“, sagte Güllner. Dem Duo Olaf Scholz/Klara Geywitz rechnet er die besten Chancen zu: „Ich gehe davon aus, dass Olaf Scholz es in die Stichwahl schafft. Er hat einen Bonus, weil er als Finanzminister und Vizekanzler prominent ist.“

Sieben Kandidaten-Duos für den SPD-Vorsitz stellen sich seit dem 4. September auf 23 Regionalkonferenzen der Basis und der Öffentlichkeit vor. Nach der letzten Regionalkonferenz am 12. Oktober in München dürfen die knapp 440.000 SPD-Mitglieder in einem Basisentscheid ihr Kandidatenteam für die Parteispitze bestimmen. Das Ergebnis soll am 26. Oktober vorgestellt werden. Sollte dann kein Doppelteam mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten, wird es eine Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten geben. Am 6. Dezember kommt der Bundesparteitag zusammen. Er soll den oder die Gewinner des Mitgliederentscheids formell an die SPD-Spitze wählen.

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4 KOMMENTARE

  1. Ist doch schön, denn die Sozialisten haben meine Vorfahren und mich schon seit über 150 Jahren auf die Palme gebracht und deshalb wird es höchste Zeit daß sie verschwinden, die grünen und dunkelroten Kommunisten können sich ebenfalls in Luft auflösen, denn beide politischen Strömungen haben nur Unglück über die Welt gebracht und derzeit sind sie wieder dabei ihren alten Idealen zu fröhnen und unser Land auf`s Spiel zu setzen, solche Experimente der Verlogenheit und Umverteilung benötigen wir nicht mehr, laßt uns einfach arbeiten und unsere Werte mehren, das ist allemal besser als darüber zu sinnieren wie man es anderen wieder wegnehmen kann und selbst der Malocher hat es nun erkannt, wem er da aufgesessen ist und nun haben sie die Quittung erhalten, denn diese Brüder sind nicht der Verfechter des kleinen Mannes, sie fechten für sich und ihr eigenes Fortkommen und davon geben sie auch nichts ab, selbst wenn sie Nächstenliebe ohne Unterlass predigen und damit das Geld des anderen meinen, das dann verteilt werden soll.

    • Ihrem Pamphlet zu folgen geht es wieder zurück in die frükapitalistische Zeit. Der „Unternehmer“ ist Herr seiner Diener (Arbeiter) mit dem ausgegebenem Geld kann der Arbeiter die Betriebswohnung zahlen und in Betriebseigenen Geschäften einkaufen.
      Es werden wieder bis zu 18 Stunden am Tag gearbeitet Urlaub gibt es nicht, damit eine Familie überleben kann müssen auch Kinder mitarbeiten.
      Wollen Sie das wirklich? Wenn Sie das nicht glauben lernen Sie Geschichte.

      Eines, doch das haben Sie nicht erwähnt, 1918 haben die Sozialdemokraten das deutsche Volk verraten. Es wäre die Chance gewesen die Armee dem Parlament zu unterstellen damit ist die Revolution gestorben. Der Filz von damals ist heute immer noch aktiv, deshalb finden sich viele Militärs, Ataatsanwälte und Richter in der AfD!

      Für die Rechten Parteien, also CDU/CSU, FDP,AfD… wird es sicher leichter wieder ein totalitäres System einzuführen und der Mischel macht wieder brav mit.

      Mit den Sozialdemokraten geht es bergab das ist so.

  2. Es ist ein Traum.
    Kein Polit-Verein hat sich in Folge so demontiert und entlarvt,wie die Umvolkungspartei SPD.
    Mit Kandidaten,die an Unglaubwürdigkeit,Verlogenheit,Geldgier und Ungezogenheit nicht zu übertreffen sind,haben sie ein Schauspiel inszeniert,wie es kein Regisseur besser ersinnen könnte.
    Ich denke dabei besonders an den strammen Dickmar,Herrn Martin-100%-Chulpf,das Pferd Aetschi-Bätschi und den Unsymp Stegner mit dem Vogelnest.
    Sie alle sind Originale mit ausserordentlichen Wiedererkennungswert und irgendwie werde ich diese Clowns vermissen.
    Und jetzt soll sie der Teufel holen.

  3. Auf Rot folgt Not. Das Schmatzen auf Kosten derer, die ihren Hintern morgens ab 05:00 aus dem Bette bewegen, läuft aus. Zeitgleich kanalisieren sich fragwürdige Profite in weniger Hände. Der Rest guckt durch die Finger. Dabei die Anzahl der überproportional hohen Schlaumeier um den Marmeladentopf in Gedanken immer noch im Schlaraffenland. 60 Jahre Leckerli verwöhnt, kleben sie förmlich wie die Vögel an der Leimrute. Was bleibt, bzw. naheliegend? Der düstere Ausblick.

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