Lawrow fordert den Westen auf, keine geopolitischen Nullsummenspiele mehr zu spielen

Russlands höchster Diplomat forderte den Westen auf, die Aufteilung der Regionen in Einflussbereiche einzustellen und sich schließlich von allgemein anerkannten Regeln der zwischenstaatlichen Beziehungen leiten zu lassen.

Von Redaktion

Der russische Außenminister Sergej Lawrow forderte den Westen auf, keine geopolitischen Nullsummenspiele mehr zu spielen, keine Regionen mehr in Einflussbereiche zu unterteilen und sich schließlich von allgemein anerkannten Regeln der zwischenstaatlichen Beziehungen leiten zu lassen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

„Im Rahmen einer groß angelegten Medienkampagne werden uns alle Todsünden vorgeworfen, einschließlich des Versuchs, innerhalb der Europäischen Union Zwietracht zu säen“, sagte er in einem Interview mit arabischsprachigen Medien, welches auch auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.

„Das hat nichts mit dem tatsächlichen Stand der Dinge zu tun. Wir betreiben solche Kategorien nicht“, betonte er. „Wer uns also weiterhin beschuldigt, muss aufhören, geopolitische Nullsummenspiele zu spielen, die Regionen nicht mehr in Einflussbereiche aufteilen und sich letztendlich von den allgemein anerkannten Regeln der zwischenstaatlichen Beziehungen leiten lassen, die in der Charta der Vereinten Nationen festgeschrieben sind.“

Er betonte, Russland habe sich nie in die Angelegenheiten anderer Nationen eingemischt. „Das unterscheidet uns grundlegend von Washington und einer Reihe anderer Hauptstädte, die solche Dinge routinemäßig praktiziert haben“, bemerkte er. Hervorzuheben sind hier vor allem London und Paris.

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Zu den Vorwürfen, Moskau wolle den Westen schwächen, sagte der russische Top-Diplomat, Russland sei „immer offen für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit mit allen Staaten gewesen, ohne Ausnahmen.“ „Jeder ausländische Partner ist wichtig für uns“, fügte er hinzu.

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