Israel hatte nie die Absicht, den Teilungsplan von 1947 oder die Grenzen von 1967 einzuhalten

Großisrael war schon immer das Ziel der Zionisten. Eines, das mit aller Vehemenz und gegenalle Widerstände angestrebt wird. Eine historische Analyse.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprach, Teile der besetzten Westbank zu annektieren, falls diese bei den Wahlen im letzten Monat wiedergewählt werden sollte, was Empörung bei den Weltführern hervorrief. Dieses „Versprechen“, nicht nur das Westjordanland, sondern ganz Palästina an sich zu reißen, ist jedoch eine jahrhundertealte Vorstellung, ein Versprechen das eingehalten wird, und es hat in keinem Fall jemals wirklich eine internationale Empörung verursacht.

Ein abgenutztes Kapitel des israelischen Schöpfungsmythos erklärt seine Eroberungen folgendermaßen: Als die Vereinten Nationen im November 1947 vorschlugen, Palästina in zwei Staaten aufzuteilen (Resolution 181 der Generalversammlung), nahmen die israelischen Gründer das Angebot mit Dankbarkeit an, während die Palästinenser sich darüber lustig machten und den jungen „jüdischen Staat“ angriffen.

Das Ergebnis dieser angeblichen palästinensischen Unnachgiebigkeit? Die „grundlegende Tatsache“, wie es die pro-israelischen Spin-Doktoren von CAMERA ausdrückten, ist, dass es seit 1948 einen palästinensischen Staat geben würde, wenn die Palästinenser eine Teilung akzeptiert hätten, „und es keinen einzigen palästinensischen Flüchtling gegeben hätte“.

Dies ist mehr als eine bizarre Rationalisierung seit sieben Jahrzehnten des Imperialismus und der ethnischen Säuberung. Es ist eine historische Erfindung. Die zionistische Bewegung hatte niemals die Absicht, eine Vereinbarung einzuhalten, die weniger „gibt“ als ganz Palästina. Mainstream-Führer wie der „gemäßigte“ Chaim Weizmann und der berühmte David Ben-Gurion täuschten die Akzeptanz der Teilung vor, weil sie ihnen eine Waffe gaben, die stark genug war, um die Teilung zu besiegen: Staatlichkeit.

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