George W. Bush: „Isolationismus ist gefährlich für den Frieden“

Gerade der Kriegsverbrecher und Interventionist George W. Bush erteilt Lektionen über den Frieden. Der Ex-US-Präsident kritisiert Trumps Isolationismus.

Von Redaktion

Der weltberühmte Friedensexperte George W. Bush gab der Menschheit kürzlich bei einer Veranstaltung für die NIR School of the Heart einen wichtigen Vortrag zum Thema Frieden.

„Ich glaube nicht, dass die Iraner glauben, dass ein friedlicher Naher Osten in ihrem nationalen Interesse liegt“, sagte der frühere Präsident laut Josh Rogin von der Washington Post, dessen kurzer Twitter-Thread zu diesem Thema die einzige Aufzeichnung von Bushs Rede im Internet zu sein scheint.

„Eine isolationistische USA destabilisiert überall auf der ganzen Welt“, sagte Bush während der Rede, in der laut Rogin ein verbaler Schuss auf den amtierenden Präsidenten Donald Trump fiel. „Wir werden zu Isolationisten und das ist gefährlich für den Frieden.“

Für diejenigen, die nicht fließend neokonservativ sprechen, bedeutet „Isolationist“ in diesem Fall, dass jeder Schritt in eine andere Richtung als die anhaltende militärische Expansion in jeden Quadratzentimeter der Erde schlecht ist. Und „Wir werden zu Isolationisten“ bedeutet nichts weiter als, „Wir haben Hunderte von Militärstützpunkten rund um den Globus, unser jährliches Militärbudget wächst stetig auf die Billionen-Dollar-Marke hin und wir führen unzählige nicht angemeldete Kriege und Regimewechselinterventionen auf der ganzen Welt, und jeder Versuch das zu ändern ist gefährlich.“

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Es ist unklar, warum Bush sich als friedlicherer Präsident als Trump ausgibt, da Bush zu diesem Zeitpunkt in seiner ersten Amtszeit nicht nur einen, sondern zwei umfassende Bodeninvasionskriege ins Leben gerufen hatte, deren Auswirkungen den Nahen Osten weiterhin verwüsten. Zudem haben sowohl Bush als auch Trump einen aggressiven Standpunkt hinsichtlich des Irans.

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Unter einem bestimmten Gesichtspunkt ist es schwer zu sagen, was befremdlicher ist:

1.) ein Kriegsverbrecher mit einem blutgetränkten Erbe aus Massenmord, Folter und militärischem Expansionismus, der Trump mitteilt, dass er mit seinem „Isolationismus“ den Frieden gefährdet, oder

2.) die Behauptung, dass Trump überhaupt ein „Isolationist“ sei.

Aber diese falschen Warnungen vor einer gefährlichen, nicht existierenden Bedrohung durch Isolationismus sind für „Dablyu“ nichts Neues. In seiner Abschiedsrede an die Nation sagte Bush Folgendes:

„Angesichts von Bedrohungen aus dem Ausland kann es verlockend sein, Trost zu suchen, indem man sich nach innen wendet. Aber wir müssen den Isolationismus und seinen Gefährten, den Protektionismus, ablehnen. Ein Rückzug hinter unsere Grenzen würde nur zur Gefahr führen. Im 21. Jahrhundert hängen Sicherheit und Wohlstand im Inland von der Ausweitung der Freiheit im Ausland ab. Wenn Amerika nicht die Sache der Freiheit führt, wird diese Sache nicht geführt.“

Tja, wohin der US-Expansionismus geführt hat, sieht man überall…

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3 Kommentare

  1. Trump muß richtig gut sein, weil sie ihn mittlerweile alle bekämpfen, auch aus den eigenen Reihen und es ist doch offensichtlich, egal was er macht ist grundsätzlich schlecht und das seit Anfang an, ohne daß er sich schon damals beweisen konnte und das ist das klassische Merkmal, was ein gefürchteter Gegner vor sich her trägt und deshalb weiterso, die Kriegstreiber vor ihm haben nicht bewiesen, daß sie es besser können, im Gegenteil, die waren allesamt auf ihre jeweilige Art Rohrkrepierer und je mehr sie von den Linken gefeiert werden umso mehr machen sie sich verdächtig und Trump schämt sich nicht wegen seines Reichtums und ist direkt und unkonventionell, davor haben sie Angst und wollen ihn vernichten, wenn es sein muß auch mit unlauteren Mitteln, obwohl viele selbst genug Dreck am Stecken haben und trotzdem so verfrohren sind es anderen ohne Beweise vorzuwerfen, denn eine Aussage ist noch lange kein Beweis, allenfalls zeigt es in eine Richtung, die dann noch untermauert werden müßte um jemand zu Fall zu bringen.

  2. Der schwarze Multimillionär und Kriegsfürst(mit seiner Ehefrau Michael) hat einen Friedensnobelpreis.
    Warum haben die Multimillionäre und Kriegsfürsten Billy und George keinen Friedensnobelpreis?
    Das ist ungerecht.

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