Der ehemalige Präsident Tschechiens, Vaclav Klaus - Bild: Flickr.com/JouWatch CC BY-SA 2.0

Der frühere tschechische Präsident Vaclav Klaus prangerte die linken Tendenzen in der EU an. Er muss schließlich gestehen, dass er damals nicht genug verstanden und sich den Westen anders vorgestellt habe.

Via Free West Media

Neben den Reden von Petr Bystron, außenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag und Katrin Ebner-Steiner, Fraktionsvorsitzende der AfD im Bayerischen Landtag, betonte der frühere tschechische Präsident auch die Bedeutung des Patriotismus für ein künftiges Europa.

Klaus sagte bei diesem Festakt zum 29. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung im bayerischen Landtag:

„Die Verlogenheit und Falschheit der heutigen politischen Korrektheit haben wir im November 1989 nicht erwartet.“

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Klaus stellte insbesondere die Vorteile der „EU“ für die einzelnen Mitgliedsstaaten in Frage und klagte über einen „radikalen Klimaalarmismus“ und einen sogenannten „Gretaismus“.

Diese Propaganda-Ablenkungen seien schädlich für die Menschen in Europa, andere Phänomene wie Multikulturalismus, Genderismus, Europäismus und Globalismus“ und andere Modernismen“ seien „eine ernsthafte Bedrohung für die westliche Gesellschaft“, bemerkte Klaus.

Der berühmteste tschechische Politiker und Ökonom widmete sein ganzes Leben der Souveränität seiner Heimat. Vaclav Klaus analysierte die jüngsten Angriffe auf Freiheit und Demokratie, jedoch sei die deutsche Wiedervereinigung ohne Zweifel ein Grund zum Feiern, so Klaus. Er fügte jedoch hinzu:

„Die Entwicklung der EU ist in der Tschechischen Republik so umstritten und die Spaltung so tief, ich fürchte, dass viele tschechische Bürger die „Samtene Revolution“ nicht feiern werden, da der Mauerfall leider kein endgültiger Sieg über den Kommunismus war.“

Osteuropäer, die die europäischen und amerikanischen Gesellschaften für besser hielten, hatten Unrecht: „Wir haben uns geirrt!“ Die Informationen aus den Lehrbüchern entsprachen nicht der Realität der westlichen Gesellschaften. Es gab Tendenzen, dass „wir nicht genug verstanden haben“, sagte der frühere Präsident Klaus.

Weiters listete Klaus einige der heiligen Kühe der politischen Linken auf:

„Diese Entwicklungen waren die neomarxistischen Tendenzen der Frankfurter Schule, die Folgen der Barrikaden von 1968, die wachsenden zentralistischen Ambitionen des europäischen Integrationsprozesses, die Geburt des aggressiven Feminismus, die Tiefe der mit dem ‚Club of Rome‘ beginnenden Grünen Revolution und den Grenzen des Wachstums“. 

Klaus gibt sich daraufhin enttäuscht:

„Ich denke – und ich bin nicht allein -, dass wir mehr verloren haben als gewonnen.“

Katrin Ebner-Steiner, Fraktionsvorsitzende der AfD im Bayerischen Landtag, würdigte die Bedeutung des älteren Staatsmannes, eines Souveränisten. Sie schloss: „Die Zukunft gehört den Patrioten“.

Der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Petr Bystron, sagte, Freiheit, Demokratie, Souveränität und Identität seien zunehmend bedroht. Am Gedenktag der deutschen Einheit „wäre es auch angebracht, innerhalb der AfD für Einheit und Zusammenhalt zu arbeiten“, sagte der gebürtige Tscheche zu großem Beifall im Parlament.

Petr Bystron weiter:

„In der Gesellschaft ist die Stimmung fast so wie Ende der 80er Jahre in den kommunistischen Ländern. Die Menschen hier und heute haben Angst, ihre Meinung frei zu äußern.“

Regierungskritische Aussagen stießen auf Belästigung und sogar auf Entlassungen, sagte Bystron und fügte hinzu:

„Unser Land braucht wieder Menschen mit Rückgrat, die sich dieser Ungerechtigkeit stellen. Jeder kann damit beginnen, seine Meinung im Alltag auszudrücken. Für uns AfD bedeutet dies, dass diese Menschen auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Wir, die AfD, müssen für diese Menschen der Schutzschild sein.“

Mit Petr Bystron als Landesvorsitzendem erzielte die AfD in Bayern 12,4 Prozent, das beste Wahlergebnis in allen westlichen Bundesländern!

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2 KOMMENTARE

  1. Viele wahre Worte und das in einem Landesparlament, in dem einst ein Horst Seehofer Ministerpräsident war.

    Heute ist er mit seiner Umvolkung der größte Feind aller patriotischen Europäer.

    Es ist paradox aber wir können nur hoffen, dass genau diese kleinen Staaten und Italien, sowie ein Donald Trump die selbstzerstörerische Politik Deutschlands und Frankreichs (im Bündnis mit den EU-Gremien) in die Schranken verweisen oder gar beenden.

  2. Die Tschechei, eine neue Erfolgsgeschichte mit prosperierender Wirtschaft und hohen Sozialstandards und das alles ohne Beglücker aus dem Morgenland und auch die Ungarn fahren derzeit eine erfolgreiche Strategie, während wir gerade dabei sind unseren Staat auf allen Ebenen zu Schreddern und das mit Hilfe einer Marxistin, die sicherlich manches versteht, aber auf ihrem Posten eine Fehlbesetzung darstellt und solange dieses Übel bestehen bleibt wird es nicht besser, im Gegenteil, die fahren uns noch komplett an die Wand und das alles hängt auch mit dem Geisteszustand der Mehrheitsbevölkerung zusammen, die einfach nicht mehr in der Lage sind die Welt real einzuschätzen und mit dieser Hypothek der Wahrnehmungsstörung gehen wir baden, das ist nur noch eine Frage von Zeit.

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