Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte flog nach Russland. Er wird Wladimir Putin treffen und am Waldai-Diskussionsclub in Sotschi teilnehmen.

Von Redaktion

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist zu einem offiziellen Besuch in Moskau eingetroffen, teilte eine diplomatische Quelle TASS am Mittwoch mit. „Der Präsident ist in der russischen Hauptstadt angekommen“, heißt es laut der Quelle. Bei der Begrüßung der Delegation am Flughafen waren keine Medien anwesend.

Duterte besuchte Russland im Mai 2017. Aufgrund der Lage auf der Insel Mindanao im Süden der Philippinen, wo nach Zusammenstößen zwischen dem örtlichen Militär und den mit der Terroristengruppe des Islamischen Staates verbundenen Kämpfern der sogenannten „Maute“-Gruppe das Kriegsrecht verhängt wurde, musste er seine Reise jedoch abbrechen.

Zuvor teilte der Kreml-Sprecher Dmitry Peskov mit, dass Duterte am 3. Oktober zusammen mit Putin und den Führern von Kasachstan, Aserbaidschan und Jordanien an einer Sitzung des Waldai-Diskussionsclubs in Sotschi teilnehmen werde. Laut dem Sprecher plant der russische Präsident bilaterale Treffen mit seinen ausländischen Kollegen, einschließlich des Staatsoberhaupts der Philippinen.

Rodrigo Duterte bezeichnete den russischen Staatschef in der Vergangenheit schon als seinen „beliebtesten Helden“ als sein „Idol“ und wird neben seinem Besuch in Moskau und der Teilnahme am Waldai-Diskussionsclub in Sotschi auch am Philippinen-Russland-Businessforum teilnehmen, um den Handel zwischen beiden Ländern zu fördern und Investmentmöglichkeiten zu erörtern.

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Dies wird das vierte Treffen der beiden Führer sein. Sie trafen sich zum ersten Mal im November 2016 am Rande des APEC-Gipfels in Peru. Diesem folgte der Besuch von Präsident Duterte in Russland im Mai 2017 und ein weiteres Treffen ergab sich am Rande des APEC-Gipfels in Da Nang, Vietnam im November 2017.

Die beiden Staats- und Regierungschefs werden unter anderem Zeuge der Unterzeichnung mehrerer Abkommen in den Bereichen Kultur, Gesundheit und Grundlagenforschung.

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3 thoughts on “Duterte zu Besuch bei Putin”

    1. Das nennt man hierzulande freie Berichterstattung und wenn nicht gerade die AFD, Orban oder Salvini dran sind, dann sind es eben Trump und Johnson und die Leser müssen dann eben warten bis andere Dinge erzählenswert sind, natürlich immer unter dem Gesichtspunkt der Dringlichkeit aus linker Sicht, denn wo kommen wir hin, wenn andere Geschehnisse deren Agitationsbemühungen überlagern, das könnte ja zu anderen Ansichten führen und deshalb immer drauf auf deren Klotz, das ist man ja der Hand schuldig, die einen füttert und alles ohne Zwang, denn sie sind eins im Glauben, der Rest der Andersgläubigen interessiert sie nicht.

  1. „Die beiden Staats- und Regierungschefs werden unter anderem Zeuge der Unterzeichnung mehrerer Abkommen in den Bereichen Kultur, Gesundheit und Grundlagenforschung.“

    Tönt aufbauend! Dies im Gegensatz zu den Westmächten, den Kriegstreibern, die sich gegenseitig übertreffen im Drohen, Erpressen, Morden und im Aufstellen militärischer Geräte und Nuklearwaffen gegen Russland. Was ist nur aus dem Westen geworden, der sich lange mit seiner lückenhaften Demokratie brüstete, dabei immer mehr zu einer totalitären Plutokratie verkommt???

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