Die Präsidenten Putin und Erdogan. Bild: © Sputnik/ Alexei Nikolsky

In Syrien ist der Westen – insbesondere die USA – faktisch aus dem Spiel. Vor allem Putin, Erdogan und Assad bestimmen nun die Spielregeln.

In solch angespannten Situationen in der Welt ist es leicht, von einer Welle der Schlagzeilen erfasst zu werden, da wir stündlich darüber informiert werden, was angeblich in einer Region passiert, auf die wir uns nicht wirklich verlassen können, um eine „genaue“ zeitnahe Berichterstattung zu erhalten. Darüber hinaus gibt es das sehr problematische Problem einer ständigen und sehr bewussten Absicht, die Öffentlichkeit über das Geschehen zu informieren und sogar auf trügerische, erfundene Informationen zurückzugreifen, um Spannungen zu eskalieren und nicht zu deeskalieren.

Berüchtigte Beispiele hierfür sind die angeblichen chemischen Angriffe, die Präsident Assad auf das syrische Volk verübt haben soll, und die Vorwürfe, die in einem Netz von Lügen der westlichen Presse und der US-Regierung aufgegriffen wurden. Es gab auch beständige Lügen über die Finanzierungsquelle und Ausbildung der Terroristengruppen in diesen Gebieten, deren Funktion und Existenz weitgehend vom Westen abhängig ist, ganz zu schweigen von den Fällen in Libyen und im Irak und all den Lügen, die noch andauern zu diesen Themen.

Die erste Frage, die ich mir stellen würde, ist, warum die westliche Presse über das Leben der Kurden so besorgt ist, wenn sie sich nie um den Mord und den Terror gekümmert haben, der gegen das syrische Volk, das jemenitische Volk, das libysche Volk und das irakische Volk vor sich geht, das zu einem schrecklichen Ausmaß an Tod und einer enormen Flüchtlingskrise geführt hat, die vom Westen weitgehend ignoriert wurde. Tatsächlich zeigen westliche Regierungen und Medien nur dann ein gewisses Maß an menschlicher Besorgnis, wenn die Absicht besteht, in diesen Bereichen militärisch einzugreifen.

Das Thema des Wohlergehens der kurdischen Bevölkerung ist das Hauptthema in den Nachrichten und sogar in den Debatten über demokratische US-Präsidentschaftskandidaten. Dieselben Demokraten, die mit Ausnahme von Tulsi Gabbard lieber in den Krieg mit Russland ziehen als mit Russland zusammenarbeiten, um Frieden im Nahen Osten zu erreichen.

Der Grund für dieses extreme Maß an Leidenschaft und Besorgnis für das kurdische Volk wird darin gesehen, dass sie den USA geholfen haben, die Terroristen in Syrien zu bekämpfen … dieselben Terroristen, an deren Ausbildung und Überstellung in Syrien die USA größtenteils beteiligt waren, die sogenannten „gemäßigten Rebellen“. Dies war ein ziemlich unhaltbares kreisförmiges Muster, das, wenn es lange genug durchgeführt worden wäre, zur Auslöschung der kurdischen Kämpfer in dieser Region geführt hätte, weil die USA genau die Terroristen, gegen die sie kämpften, direkt unterstützt hätten, worauf die Demokraten nicht Aufmerksamkeit lenken wollen.

Der vollständige Premium-Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.

Bitte hier klicken und ein Abo (Werbefreiheit, Extras) 

bereits ab € 4,95/Monat abschließen!

Liebe Leser, wenn sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen sie per email: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für ihre Hilfe!

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here