Kopenhagen, die Hauptstadt Dänemarks

Laut einer US-Umfrage des Pew Research Center sind die Menschen in Dänemark gegenüber muslimischen Nachbarn und ihren Familienmitgliedern viel aufgeschlossener als andere Europäer.

Via Free West Media

Das in Washington ansässige US-amerikanische Meinungsforschungsinstitut stellte fest, dass 91 Prozent der Dänen bereit wären, muslimische Nachbarn zu haben, während 81 Prozent bereit wären, ein muslimisches Familienmitglied aufzunehmen.

Nur in den Niederlanden und Norwegen akzeptieren noch mehr Einheimische muslimische Nachbarn oder sogar islamische Familienmitglieder: In den Niederlanden sind 96 Prozent für muslimische Nachbarn und 88 Prozent können sich islamische Familienmitglieder vorstellen. In Norwegen stimmten, laut Umfrage, 92 Prozent bzw. 82 Prozent so.

Dänemark ist also damit das Land mit der dritthöchsten Akzeptanz in Bezug auf muslimische Nachbarn und ebenfalls das Land mit der dritthöchsten Akzeptanz in Bezug auf muslimische Familienmitglieder.

Der europäische Teil der Umfrage wurde bereits 2017 durchgeführt, gefolgt von einer ähnlichen Studie in den USA. In 15 westeuropäischen Ländern wurden rund 24 499 Befragte nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, die die beiden Fragen beantwortet haben.

Loading...

In den USA gaben 89 Prozent an, muslimische Nachbarn aufnehmen zu wollen, während 79 Prozent angaben, ein muslimisches Familienmitglied aufnehmen zu wollen. Für das Vereinigte Königreich waren die Zahlen mit 78 Prozent bzw. 53 Prozent etwas niedriger.

Das Pew Research Center stellte jedoch fest, dass Umfragen sowohl in den USA als auch in Westeuropa telefonisch durchgeführt wurden. Bei Telefonumfragen besteht jedoch die Tendenz, sozialverträgliche Antworten zu geben, so können die Ergebnisse die Akzeptanz von Muslimen überbewerten.

Obwohl die Befragten bei der Frage nach Nachbarn tendenziell positiv reagierten, äußerten sie sich, nach Ansicht des Meinungsforschungsinstitutes, weniger positiv über die Akzeptanz des Islam in ihrer Gesellschaft. Mindestens die Hälfte der Befragten meinte, der Islam sei „mit der Kultur und den Werten ihres Landes grundsätzlich unvereinbar“.

Die andere Hälfte meinte, dass „es keinen grundsätzlichen Widerspruch zwischen dem Islam und der Kultur und den Werten ihres Landes gibt“, stellte das Zentrum fest.

„Wir können keine genaue Antwort geben, warum Menschen einzelne Muslime akzeptieren können, aber gegenüber dem Islam kritischer sind. Wir sehen jedoch eine allgemeine Tendenz, dass Menschen in der Lage sind zwischen, Personen, die sie leicht akzeptieren können, zu unterscheiden, während sie den religiösen Überzeugungen kritisch gegenüberstehen“, sagte der stellvertretende Forschungsdirektor des Pew Research Center, Neha Sahgal, gegenüber einer dänischen Zeitung.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

2 KOMMENTARE

  1. Diese Umfrage ist nicht die Farbe auf dem Papier wert. Die Dänen sind von ihrem einmalig überlegenen Dänentum unbeugsam überzeugt, und lassen erst bei der Nagelprobe die Katze aus dem Sack.
    Sie waren z.B. die Ersten die das Schengen Abkommen durch die Einführung robuster Grenzkontrollen gebrochen haben.
    Eingewanderte Muslime wollte sie auf ihrer gesperrten Giftgasversuchs Insel Lindholm unterbringen. Zum Glück ist es bislang noch nicht dazu gekommen – ein paar nüchterne Köpfe haben davor warnen können.

  2. Na daß ist aber eine schräge Erhebung, die meinen persönlichen Erfahrungen dahingehend widerspricht, indem man nichts gegen Muslime hat, wenn sie weit genug entfernt sind, da wären dann die Aussagen deckungsgleich.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here