Biden in Bedrängnis: Ukraine untersucht Burisma-Korruptionsvorwürfe

Joe Biden gerät in Bedrängnis. Kiew startet eine Untersuchung der Korruptionsvorwürfe gegen Burisma, für die sein Sohn arbeitete und für den er die ukrainische Regierung unter Druck setzte.

Von Redaktion

Nach einer Woche ununterbrochener „Krachermeldungen“ über den Versuch der Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens der Demokraten gegen Präsident Trump, welches angeblich versucht festzustellen, ob Trump den neu gewählten ukrainischen Präsidenten unter Druck gesetzt hat, um Ermittlungen gegen Joe und Hunter Biden und ihre Verbindungen zu einem einheimischen Gasunternehmen voranzutreiben, sind die Medien nun gezwungen, sich einer anderen unangenehmen Realität zu stellen: Die ukrainische Staatsanwaltschaft scheint die Untersuchung eines mit Biden verbundenen Gasunternehmens endgültig voranzutreiben, auch nachdem das angebliche „quid pro quo“ vom Tisch genommen worden war.

Das bringt den demokratischen Präsidentschaftskandidaten, der damals Vizepräsident unter Barack Obama und für die Ukraine zuständig war, ordentlich unter Druck. Immerhin gab er schon zu, die damalige ukrainische Regierung bedroht zu haben, um die Entlassung eines mit Korruptionsermittlungen beauftragten Generalstaatsanwalts durchzusetzen (die genauen Hintergründe lesen Sie hier in unserem Premium-Bereich).

Knapp 12 Stunden, nachdem Präsident Trump der Ukraine und China „empfohlen“ hatte, die Bidens zu untersuchen, berichtet das „Wall Street Journal“, dass die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine die Ermittlungen gegen ein Gasunternehmen (Burisma) prüft, das Hunter Biden einmal monatlich für zwei Jahre 50.000 US-Dollar gezahlt hat, um in dessen Vorstand zu sitzen.

Obwohl die Demokraten weiterhin darauf bestehen, dass es Trump und nicht Biden ist, der der Korruption wirklich schuldig ist, scheint der frühere Vizepräsident mit all dieser neuen Prüfung nicht zufrieden zu sein. Während eines Auftritts in Nevada letzte Nacht bestand Biden darauf, dass Trump ihn oder seine Familie nicht „zerstören“ werde und beschuldigte den Präsidenten, „schmutzige Tricks“ anzuwenden. Eine reine Ablenkungskampagne und die Flucht nach Vorne.

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Wenn die Staatsanwaltschaft beschließt, die Untersuchung wieder aufzunehmen, ist dies das deutlichste Anzeichen dafür, dass die Bidens in eine Untersuchung verwickelt werden könnten – was die Bemühungen von Präsident Trump rechtfertigt.

Die Untersuchungen, die 2016 eingestellt wurden, konzentrierten sich nicht speziell auf Hunter Biden. Stattdessen untersuchten die Ermittler „Steuerunregelmäßigkeiten“ bei der Burisma Group, dem privaten Gasunternehmen in der Ukraine, das Hunter als Vorstandsmitglied eingestellt hatte. Doch das hätte dazu geführt, dass dem Sohn des Vizepräsidenten ein Haufen Geld durch die Lappen gegangen wäre.

Berichten zufolge untersuchten die Ermittler auch Vorwürfe von Geldwäsche und illegaler Bereicherung, die mit dem Eigentümer des Unternehmens, Mykola Zlochevsky, in Zusammenhang stehen. Zlochevsky wurde in der Untersuchung nie angeklagt, und sein Anwalt sagte zu der Zeit, dass die Fälle aufgrund fehlender Beweise geschlossen wurden und dass Zlochevsky von Fehlverhalten befreit wurde.

Natürlich werden diese Schlussfolgerungen jetzt erneut überprüft, selbst nachdem Zelensky während einer gemeinsamen Pressekonferenz bekräftigt hatte, dass er keine Untersuchungen durchführen würde, nur weil Präsident Trump dies wollte. Vielmehr geht es darum, die Vorwürfe gründlich zu untersuchen, nachdem es genügend Indizien dafür gibt, dass die Vorgängerregierung auf Druck Joe Bidens die ganze Sache vertuscht hat.

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Ein Kommentar

  1. Sein Sohn soll angeblich 1,5 Mill. USD von den Chinesen erhalten haben und damit dieser Schwindel nicht auffliegt hat man das Schlachtfeld auf Trump verlagert und egal was passiert, es ist reine Nervensache, denn selbst wenn die Herausgabeforderung von Unterlagen über das Repräsentantenhaus erfolgt, kann das nur der Senat bestätigen und veranlasssenund auch für die Absetzungsentscheidung wäre zum Schluß ebenfalls der Senat zuständig und da haben die Republikaner Mehrheiten, aber darum geht es ja auch garnicht zu gewinnen, man will ihn in den Schmutz ziehen um mit einem möglichst langen Prozedere von den eigenen Schweinereien abzulenken, das sind vielleicht Herrschaften, die sind noch übler in ihrer Methodik als man sich überhaupt vorstellen kann und da kann man sehen, zu was die Verzweiflung Politiker treiben kann, das ist doch unglaublich was zur Zeit in den USA zum Nachteil eines Präsidenten abläuft.

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