Assad und Putin in Sotschi. Bild: SANA

Putin machte Erdogan deutlich, dass Russland Syrien nicht im Stich lässt. Der Kompromiss ist eine brauchbare Übergangslösung.

Von Redaktion

Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat seine völlige Ablehnung einer Invasion des syrischen Landes unter irgendeinem Vorwand unterstrichen und darauf hingewiesen, dass Syrien den Terrorismus weiterhin mit allen legitimen Mitteln bekämpfen wird.

Bei einem Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am späten Dienstag dankte Assad dem russischen Staatschef dafür, dass er mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei den Gesprächen in Sotschi eine Einigung über die Einrichtung einer „sicheren Zone“ im Nordosten Syriens und die Durchführung gemeinsamer Patrouillen in der Region nach dem Marathon erzielt hatte.

Der syrische Präsident drückte auch „seine uneingeschränkte Unterstützung für die Ergebnisse der Arbeit sowie die Bereitschaft der syrischen Grenzschutzbeamten zusammen mit der russischen Militärpolizei aus, die syrisch-türkische Grenze zu erreichen“.

Putin seinerseits unterrichtete Assad über die Ergebnisse seiner Gespräche mit Erdogan und hob hervor, dass die wichtigste Bestimmung der während des Treffens vereinbarten Absichtserklärung darin bestand, die territoriale Integrität Syriens wiederherzustellen und gemeinsame Anstrengungen hinsichtlich der politischen Lösung Syriens fortzusetzen, insbesondere die Arbeit im Rahmen des Verfassungsausschusses des Landes.

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Der russische Präsident teilte Assad mit, dass sich jedes Abkommen zwischen der Türkei und Russland auf die Bekämpfung aller Arten von Terrorismus konzentrieren und alle separatistischen Agenden auf dem syrischen Territorium abbauen werde.

Zuvor hatten Putin und Erdogan ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, wonach sich die kurdischen Streitkräfte innerhalb von 150 Stunden aus einer türkisch regierten „Sicherheitszone“ im Nordosten Syriens zurückziehen müssen. Danach werden Ankara und Moskau gemeinsame Patrouillen durch das Gebiet führen.

Die Ankündigung erfolgte Stunden vor Ablauf eines von den Vereinigten Staaten vermittelten fünftägigen Waffenstillstands zwischen türkischen und kurdischen Streitkräften.

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