US-Präsident Donald Trump. Bild: US Coast Guard, public domain

Gerade die Bundesstaaten mit den meisten Farmen haben Donald Trump zur Präsidentschaft verholfen. Doch dessen Politik setzt ihnen sehr stark zu.

Der amerikanische Agrarsektor befindet sich in der schwersten Krise seit den 1980er Jahren. Extreme Schneemassen und ungewöhnlich starke Niederschläge auf dem Farmgürtel des Mittleren Westens in diesem Frühjahr und Sommer haben die Anpflanzung stark verzögert oder verringert. Das kommt nach mehreren Jahren sinkenden landwirtschaftlichen Einkommens. Eine Reihe von Ausnahmeregelungen der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde für die Ölindustrie hat den Markt für Maisethanol stark beeinträchtigt.

Um die Sache noch schlimmer zu machen, hat China als Vergeltung für die Trump-Administration-Zölle auf chinesische Waren den gesamten Import von US-Agrarprodukten eingestellt. All dies geschieht, als die US-Bauern mit einer Rekordverschuldung kämpfen und sich die Insolvenzen ausbreiten. Einige vergleichen die Situation mit den Krisen der „Großen Depression“. Die landwirtschaftliche Produktion war lange Zeit eine wichtige Säule der US-Wirtschaft und der Exporte. Könnte diese wenig beachtete Agrarkrise zu einem Faktor werden, der entscheiden könnte, ob Donald Trump die Wiederwahl im Jahr 2020 gewinnt oder verliert?

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1 KOMMENTAR

  1. Das alles ist eine Charakterfrage und hängt auch von den landwirtschaftlichen Ergebnissen ab und es kommt darauf an wie sich die Bilanzen der einzelnen Betriebe zum Jahresende gestalten, denn wer vollkostendeckend operieren kann und noch Gewinne abwirft sieht es anders wie ein Landwirt, der schon seit Jahren im Minusbereich steht und das hat nicht nur mit dem Boykott was zu tun, da spielen auch strategische Überlegungen im Absatzbereich eine Rolle und die Landwirtschaft spielt auch in den USA zur Nahrungsmittelerzeugung eine gewichtige Rolle, bezogen auf die Anzahl der Wählerschaft ist sie eher unbedeutend, wie bei uns und das weiß der Präsident auch und deswegen wird er die Landbevölkerung und Agrarwirtschaft nicht auseinander dividieren, sie sind ein gewichtiger Teil seiner Stimmen, aber sie sind nicht die USA als solche allein und er hat viele Stimmen auch in der Arbeitnehmerschaft im allgemeinen und die wurden durch die Industrieverlagerung nach China seit Jahren mehr gerupft als die Landwirtschaft und so wird er mit geeigneten Maßnahmen finanzielle Ausgleiche schaffen um sich deren Stimmen weiter zu sichern und wenn ihm etwas gefährlich werden kann, dann wäre es ein Krieg ohne Nutzen und deshalb taktiert er auch so vorsichtig und das ist ja kein Fehler, seine Vorgänger waren weit schneller am Abzug, sogar noch Friedensnobelpreisträger und das will ja was heißen und deswegen können die den Präsidenten verteufeln so lange sie wollen, die wahren Schurken sitzen nicht im Weißen Haus, die sind überall verteilt und machen ihm das Leben schwer, anstatt seine Arbeit zu unterstützen, denn er ist einer der wenigen Präsidenten der nicht gleich zum Abzug gegriffen hat und das sollte man auch mal lobend zur Kenntnis nehmen.

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