Wie Viktor Orbán sein Ungarn vor der Umvolkung retten will

Auch die Ungarn sind mit dem Begriff der „Ersatzmigration“ gut vertraut; eine globalistische Agenda, um den Bevölkerungsrückgang und die Bevölkerungsüberalterung mit Hilfe von Masseneinwanderung und oft auch illegaler Migration, umzukehren.

Via Defend Evropa

Was die Vereinten Nationen vorschlagen:

„Vorhersagen der Vereinten Nationen zeigen, dass in den nächsten 50 Jahren, die Bevölkerungen in allen Ländern Europas, sowie Japans, mit Bevölkerungsrückgang und Überalterung zu rechnen haben. Ersatzmigration bezieht sich auf die internationale Migration, welche einem Land ermöglicht, den durch die niedrige Fertilität resultierenden Bevölkerungsrückgang, auszugleichen.“

Und was die Europäische Union vorschlägt:

„Europas Bevölkerung überaltert, während ihre Wirtschaft in steigendem Maße von gut ausgebildeten Arbeitskräften abhängig ist. Ferner wird ohne Migration die Bevölkerung in der EU bereits im nächsten Jahrzehnt um 17,5 Millionen zurückgehen. Migration wird immer ein wichtiger Weg zur Verbesserung der Nachhaltigkeit unseres Wolfahrtssystems und zur Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums der EU-Wirtschaft sein.“

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Dies ist eindeutig das größte Problem, mit dem wir heute konfrontiert sind. Wir können Großbritannien nicht retten, indem wir die Briten ersetzen. Wenn Sie die Briten ersetzen, ist Großbritannien nicht mehr britisch. Es ist nur ein Stück Land, das von anderen bewohnt wird. Die meisten verräterischen Führer Europas haben dies, ohne mit der Wimper zu zucken, akzeptiert.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat dies jedoch nicht getan. Diese Woche hat Orbán weitere Anreize gesetzt, um die Geburtenrate in Ungarn zu erhöhen. Da Orbáns Ungarn ungarisch bleiben soll, möchte er das Bevölkerungswachstum eher über Familien als über Einwanderung fördern.

Orbáns Plan

Zusammenfassend sagte Orbán im Juni 2017:

„Heute gibt es in Europa zwei unterschiedliche Ansichten. Die einen wollen die demographischen Probleme Europas durch Migration beheben, die anderen – diese Ansicht wird von den Zentraleuropäern, also auch von Ungarn vertreten wird, dass diese demographischen Probleme nur so zu beheben sind, indem wir uns auf unsere eigenen Ressourcen verlassen und unsere eigenen Reserven mobilisieren. Und – lassen Sie uns dies bestätigen – indem wir uns geistig erneuern.“

Im darauffolgenden Monat fügte er hinzu:

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„Die Frage der kommenden Jahrzehnte ist, ob Europa weiterhin den Europäern gehören wird, ob Ungarn das Land der Ungarn bleiben wird, ob Deutschland das Land der Deutschen bleiben wird, ob Frankreich das Land der Franzosen bleiben wird und ob Italien das Land der Italiener bleiben wird.“

Kurz gesagt, Ungarn muss seine Fertilitätsrate von ungefähr 1,5 auf 2,1 steigern. Dies ist ein Ziel, das Orbán sich bis zum Jahr 2030 vorgenommen hat. Orbán wies auf finanzielle Bedenken als Hauptgrund dafür hin, dass viele Paare Schwierigkeiten haben, Kinder zu bekommen und schlug 2017 die folgenden Maßnahmen vor:

  • Jeder Frau die Studienschulden hat, wird ihr ausstehender Saldo um 50% reduziert, wenn sie zwei Kinder hat. Wenn sie drei oder mehr Kinder hat, werden ihre Schulden vollständig erlassen.
  • Bei Eltern die drei Kinder in die Welt setzen, wird der Hypothekensaldo um 1 Million Ungarische Forint (etwas weniger als 3000 Euro) gesenkt. Jedes weitere Kind nach dem dritten führt zu einem weiteren Hypothekenreduktion von 1 Million Ungarischer Forint.
  • Eltern mit mindestens zwei Kindern erhalten neue Steuervorteile.
  • Die ungarische Regierung wird neue Kindergärten und Kindertagesstätten bauen und finanzieren.
  • Die ungarische Regierung wird ein Forschungsinstitut einrichten, das sich mit demografischen Aspekten befasst und nach Möglichkeiten sucht, die Bevölkerung des Landes organisch zu erhöhen.

Orbán (der selbst fünf Kinder hat) fügte hinzu:

„Wo Platz für zwei Kinder ist, ist Platz für drei, ebenso wie für ein viertes. Die unerschrockenen können auch noch ein fünftes Kind unterbringen. Die Regierung ist zu der Einsicht gelangt, dass ein wenig mehr Hilfe für die Familien, mehr Kinder bedeuten und  eine noch größere Unterstützung, noch mehr Kinder bedeuten.“

Diese Woche hat Euronews weitere Einzelheiten zu Viktor Orbáns Plänen veröffentlicht:

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Die ungarische Regierung bietet verheirateten Paaren einen 10-Millionen-Forint-Kredit (rund 30.590 Euro) an, den sie nicht zurückzahlen müssen, wenn sie drei Kinder haben. Das Darlehen ist Teil des Orbán-Aktionsplans zum Schutz der Familie, einer 7-Punkte-Strategie, die während der Ansprache angekündigt wurde und 4,8% des BIP für Programme zur Unterstützung von Familien und zur Förderung der Geburt von Kindern bereitstellt.

Weitere Punkte des Plans sind ein Darlehensprogramm zur Unterstützung von Eigenheimkäufen, Kfz-Subventionen für Großfamilien und eine lebenslange Befreiung von der Einkommenssteuer für Frauen, die mindestens vier Kinder großgezogen haben.

Paare müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um die Darlehenszahlung zu erhalten:

  • Sie müssen verheiratet sein
  • Einer der beiden in ihrer ersten Ehe
  • Die Frau muss zwischen 18 und 40 Jahre alt sein
  • Einer von ihnen muss in den letzten 3 Jahren Sozialbeiträge, mindestens 180 Tage in Ungarn gezahlt haben.

Bei Paaren, die in einem Zeitraum von fünf Jahren ein Kind haben, wird der Zinssatz für ihren Kredit für immer ausgesetzt und die monatlichen Rückzahlungen werden für drei Jahre eingestellt. Adoption zählt auch.

Die Geburt eines zweiten Kindes ermöglicht es ihnen, die Rückzahlungen für weitere drei Jahre zu unterbrechen, wobei das eingezahlte Geld zurückgegeben und das Darlehen bei der Geburt eines dritten Kindes abgeschrieben wird.

Wenn das Paar innerhalb von fünf Jahren kein Kind zeugt oder sich scheiden lässt, muss es innerhalb von vier Monaten (120 Tagen) alles zurückzahlen, was es geliehen hat – zuzüglich Zinsen.

Sie sind von der Rückzahlung dann befreit, wenn sie ein ärztliches Attest vorlegen können, warum sie kein Kind bekommen haben.

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Nach Angaben der ungarischen Staatskasse haben zwischen dem Start am 1. Juli und dem 15. Juli 2.400 Familien um das Darlehen gebeten, während 14.000 Familien bisher mindestens einen im Aktionsplan angebotenen Bestandteil angefordert haben.

Wird Orbáns Plan funktionieren?

Bislang sieht es vielversprechend aus. Im Juli 2018 stellte das Institut für Familienforschung fest, dass Orbáns Pläne bislang ein Erfolg waren. Der Autor des Berichts, Lyman Stone, schrieb:

„Das Land erlebt eine wahre Fruchtbarkeitsspitze. Ungarn dreht beim Fertilitäts- und Familienstrukturrückgang förmlich die Uhr zurück, welchen die Demographen zuvor als unvermeidlich gesehen haben.“

Dem Bericht zufolge, ist der Anstieg der Geburtenzahlen bei Einheimischen auf eine Reihe von politischen Änderungen zurückzuführen, die es jungen ungarischen Familien leichter und attraktiver gemacht haben, Kinder zu bekommen.

Ungarn hat natürlich noch einen langen Weg vor sich, aber man ist fest davon überzeugt, dass Orbán das Richtige tut. Er kümmert sich aufrichtig um die Zukunft Ungarns und möchte nicht, dass seine Nation zu einem islamischen Kalifat in der Dritten Welt wird.

Wenn es ihm gelingt, wird Ungarn ein hervorragendes Beispiel sein, von dem alle anderen europäischen Nationen lernen können.

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3 Kommentare

  1. Wenn immer mehr Frauen in Europa ihr Recht auf Abtreibung praktizieren, ist der Untergang Europas nicht mehr aufzuhalten. Unser Gesundheitsminister Spahn reist jetzt schon durch die halbe Welt um Pflegepersonal nach Deutschland zu holen. Gegenwärtig ist schon Mexiko dran. Diesen Ländern fehlen dann selbst diese Leute. Das ist reiner Kolonialismus!

  2. Solange unseren jungen Frauen erzählt wird Karriere > Familie und sie von Unfug wie Sex And The City indoktriniert werden und glauben, dass sie mit 30 35 und 40+ so fruchtbar wie mit 23 sind, wird sich nichts ändern.

  3. Mehr schnackseln wäre die Lösung und deshalb auch die Idee mit der Einwanderung der Massen, denn die verstehen was davon, während die hiesigen arbeiten gehen um den Lebensstandard zu erhalten und dann eben weniger Zeit für angenehme Dinge des Lebens besteht und das führt zwangsläufig zum Bevölkerungsschwund, mal ganz von dem abgesehen, daß es kein Fehler ist wieder mehr Freiraum zu haben und Wachstum allein kein Garant für ewige Glückseligkeit ist, wie man ja zwischenenzeitlich deutlich sehen kann.

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