Einige Senatoren drängen auf Vorsicht bei einer Eskalation der regionalen Feindseligkeiten.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Berichte aus dem Weißen Haus deuten darauf hin, dass Präsident Trump sich stark gegen einen Angriff auf den Iran ausspricht, wobei Beamte sagen, dass er seine Wahlversprechen aufrechterhalten will, ausländische Verwicklungen zu reduzieren.

Mit der Diskussion über einen großen Kampf mit dem Iran aufgrund von Behauptungen über dessen Beteiligung an einem Drohnenangriff in Saudi-Arabien schließt sich Trump den Gefühlen einer Reihe von Senatoren an, die sich ebenfalls Sorgen über die Folgen rücksichtsloser US-Eskalationen in der Region machen.

Es gibt Gründe zur Sorge. Die Drohnen hatten einige geringfügige Auswirkungen auf den Ölpreis, aber ein großer regionaler Krieg könnte die Situation stark verschlimmern und erhebliche wirtschaftliche Probleme auf der ganzen Welt verursachen.

Am wenigsten glücklich darüber ist Senator Lindsey Graham (R-SC), der sofort Angriffe auf den Iran forderte. Er kritisierte auch Trump, weil er dies nicht tat, und sagte, die Welt würde das als „Zeichen der Schwäche“ sehen.

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Trump feuerte zurück auf Graham, dass nicht sofort anzugreifen eigentlich ein Zeichen von Stärke sei, „das einige Leute einfach nicht verstehen“. Indem Trump seine Position gegen Graham und damit gegen den Krieg absteckte, scheint es unwahrscheinlich, dass er den Iran angreift.

Trump hat sich für Saudi-Arabien ausgesprochen, aber er hat angedeutet, dass er es vorzieht, dass die Saudis die Verantwortung für jegliche Reaktion auf den Angriff übernehmen. Da die Saudis bei den Militärausgaben weltweit an dritter Stelle stehen, sollten sie wohl in der Lage sein, dies zu tun.

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One thought on “Trump eher gegen Angriff auf den Iran”

  1. Er ist in gewisser Weise Gefangener seiner eigenen Wahlversprechen und auf der einen Seite ist es ja ein guter Zug, keinen Krieg vom Zaun zu brechen, auf der anderen Seite werden das bestimmte Staaten schamlos ausnützen und die Frage bleibt, ab welchem Zeitpunkt das Verhalten und deren Gefährlichkeit sich so potenziert, daß ihm keine andere Wahl bleibt, als einzugreifen, denn da ist zum einen der Staat Israel und zum anderen sind noch andere Mitspieler in dieser Gegend am Zuge und je nach Entwicklung könnte sich die Haltung durchaus ändern, aber dennoch ist es mehr als lobenswert, wenn nicht gleich der Abzug bedient wird, da waren seine Vorgänger oftmals schneller und haben im Prinzip mit dazu beigetragen daß sich manches so darstellt wie es heute ist und er nun damit konfrontiert wird, obwohl der Friedensnobelpreisträger weit weniger Skrupel hatte und ihn sogar noch kritisiert, weil er mit mehr Bedächtigkeit an diese schwierige Angelegenheit herangeht.

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