Trump sagt: „Nur die Mutigsten können den Frieden wählen.“

Von Jason Ditz / Antikrieg

In seiner Ansprache vor der UN-Generalversammlung erklärte Präsident Trump, dass alle Nationen der Welt verpflichtet seien, die Beziehungen zum Iran abzubrechen, und sagte: „Keine verantwortungsbewusste Regierung sollte die Blutgier des Iran subventionieren“, und fügte hinzu, dass die Sanktionen weiter verschärft werden.

Gleichzeitig machte Trump deutlich, dass er einen Weg zum Frieden für den Iran sieht und dass „nur die Mutigsten den Frieden wählen können“. Dies weist auf Trumps langjähriges Interesse an Gesprächen hin, aber auch auf die Zurückhaltung bei der Lockerung von Sanktionen.

Frankreich und Deutschland schienen die Position von Trump in dieser Angelegenheit zu unterstützen, sagten jedoch, dass der Iran bereit sein müsse, „eine offene und anspruchsvolle Diskussion“ zu führen. Sie fügten hinzu, dass das iranische Interesse an einer Sanktionsbefreiung „unrealistisch“ sei.

Das ist wahrscheinlich eine große Quelle von Spannungen innerhalb des Atomabkommens, da sowohl Frankreich als auch Deutschland Parteien des Abkommens und verpflichtet sind, Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, und der Iran hat beide dafür verantwortlich gemacht, dass sie sich nicht daran gehalten haben.

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2 thoughts on “Trump beschuldigt den Iran der „Blutgier“, sieht aber einen Weg zum Frieden”

  1. Na das sagt ja der Richtig, der Oberste der USA, die seit Jahrzehnten Länder, die den USA nichts aber auch gar nichts angetan haben, angreifen, deren Bevölkerungen abschlachten mit Streubomben, Nuklear-Waffen und Chemischen Vernichtungswaffen. Wenn jemand blutgierig ist, dann sind das die anglo-amerikanischen Oberschichten, die im Hintergrund die Kriege der letzten Jahrzehnte anzettelten. Die sich die Bodenschätze dieser Länder blutig unter den Nagel gerissen haben und als Oberstehler durch die ganze Welt gezogen sind und weiterziehen.

    Hat der Iran in den vergangenen Jahrzehnten ein Land angegriffen??? Ich wüsste nicht welches. Die USA hingegen bewegt sich diesbezüglich auf erstem Rang und zeigt der Welt andauernd, dass Macht vor Recht kommt. Diese Regierungsart nennt sich „Diktatur“.

    Und wenn Trump von Frieden redet, dann missbraucht er diesen Begriff wie auch der Begriff «Freundschaft» missbraucht wird. Die USA, die Transatlantiker sind die besten Freunde der Westeuropäer, solange diese machen, was die USA will. Sie sind so tolle Freunde, dass sie Westeuropa mit ihren Nuklearwaffen bestücken, ob diese das wollen oder nicht, sie machen ganz West- und Mitteleuropa kriegsbereit mit ihren eingeschleusten Waffen. Selbstverständlich um Europa vor den Russen zu schützen.

    Die guten Ami-Freunde machen alles für die West- und Mitteleuropäer, sie zerstören auch vor lauter Freundschaft deren Länder, zerstören deren Wirtschaften und Kulturen, um sich hier definitiv einzunisten und die Russen anzugreifen. Ziel: Die Einnahme von Land und Bodenschätze Russlands. Die Europäer und ihre Kulturen sind vernachlässigbar, die können verschwinden. Wer an diesem Punkt noch nicht die falsche Dreckpolitik der USrael-Oberclique durchschaut hat, der sollte sich mal näher damit befassen.

    Putin: «Wir sind nicht an einer Konfrontation mit den USA interessiert»
    https://www.watson.ch/international/usa/806320419-russland-praesident-putin-warnt-usa-vor-konfrontation

  2. Der kriegslüsterne Sieger bringt den Frieden, das ist eine alter Masche. Schon in den Napoleonischen Kriegen sagte Napoleon dem besiegten Prinz August von Preussen in einem herablassenden Gespräch, dass er stets den Frieden gewünscht habe und gar nicht verstehe, warum Preußen ihm den Krieg erklärt habe. Carl von Clausewitz schuf später auf diese Begegnung das Bonmot: „Der Eroberer ist immer friedliebend, er zöge ganz gerne ruhig in unseren Staat ein.“

    Wie kommt mir doch das bekannt vor, man denke nur an die freundschaftlichen hegemonialen Transatlantiker!

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