Benjamin Netajahu. Bild: kremlin.ru

Israels Premierminister bestätigte erstmals offiziell, dass sein Land hinter Angriffe auf Ziele im Irak steckt. Ziel seien iranische Einrichtungen.

Von Redaktion

Die jüngsten beispiellosen Luftangriffe auf den Irak, von denen allgemein angenommen wird, dass sie entweder von israelischen Drohnen oder von Stealth-Jets durchgeführt wurden, wurden am Freitag von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigt. Er gab zu, dass das israelische Militär dort aktiv war.

Während einer Facebook-Live-Stream-Veranstaltung sagte er zu politischen Unterstützern: „Ich tue alles, um die Sicherheit unserer Nation aus allen Richtungen zu verteidigen: im Norden gegen den Libanon und die Hisbollah, in Syrien gegen den Iran und die Hisbollah, leider auch im Irak gegen den Iran. Wir sind von einem radikalen Islam umgeben, der vom Iran angeführt wird.“

In den letzten sechs Wochen gab es drei bedeutende Luftangriffe auf Stützpunkte der irakischen paramilitärischen Streitkräfte – von denen mindestens einer laut US-Beamten in der Verantwortung Israels lag. Sie alle richteten sich gegen schiitische paramilitärische Einheiten, die vom Iran unterstützt wurden.

Nach den „mysteriösen“ Angriffe, von denen zwei im August und einer im Juli stattfanden, hat das irakische Parlament erneut zum vollständigen Abzug der US-Truppen aus dem Land aufgerufen, insbesondere angesichts des Niedergangs des islamischen Staates und ohne offizielle Rechtfertigung für die amerikanischen Streitkräfte da zu sein.

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Der politische und diplomatische Feuersturm, der sich aus den israelischen Luftangriffen und Verstößen gegen den souveränen irakischen Luftraum ergibt, hat zu einer peinlichen Pentagon-Erklärung geführt, wonach die USA keine Rolle spielen und nicht vorher über die Angriffe Bescheid wissen. Dabei weigerte man sich jedoch, Israel zu nennen oder zu behaupten, wer hinter ihnen stünde.

Während eines Staatsbesuchs in Kiew sagte Netanyahu in der vergangenen Woche zu Reportern: „Der Iran hat nirgendwo Immunität.“ Er beantwortete eine spezielle Frage zu den mysteriösen Angriffen auf den Irak. „Wir werden gegen sie vorgehen – und handeln derzeit -, wo immer es nötig ist“, erklärte er.

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2 KOMMENTARE

  1. das ist so ein dreckspack. ich kanns nicht mehr hören. die juden müssen sich nicht wundern, wenn sie auf der welt angefeindet werden. es geht bei denen nur um macht und machterhaltung.

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