Die USA werden mehr Truppen und Luftabwehrsysteme nach Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate entsenden.

Von Redaktion

In den vergangenen fünf Tagen wartete die Welt darauf, ob Trump auf den Angriff vom vergangenen Samstag auf saudische Ölfabriken reagieren würde, durch den Millionen Barrel Rohöl auf unbestimmte Zeit vom Markt genommen wurden. Vor wenigen Stunden kam dann die erste offizielle Reaktion, als US-Verteidigungsminister Mark Esper sagte, dass das Pentagon anstelle eines sofortigen Militärschlags gegen den Iran zusätzliche Truppen und militärische Ausrüstung nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate entsenden wird, um die Sicherheit zu verbessern.

Der Verteidigungsminister sagte, dass „der iranische Angriff“ – trotz des Mangels an tatsächlichen Beweisen und nur mehr mündlichen Bestätigungen, a la inszenierten „syrischen chemischen Angriffen“ – auf Saudi-Arabiens Öleinrichtungen eine dramatische Eskalation darstellten und fügte hinzu, dass Präsident Trump den Einsatz von US-Streitkräften genehmigte und klarstellte, dass ein solcher Einsatz defensiv sein wird.

„Der Präsident hat den Einsatz von US-Streitkräften gebilligt, die defensiver Natur sind und sich hauptsächlich auf die Luft- und Raketenabwehr konzentrieren“, sagte Esper auf einer Pressekonferenz am späten Freitag.

Genau genommen: Wie andere US-amerikanische und saudische Beamte hat Esper aufgehört zu behaupten, dass die Angriffe aus dem Iran stammten. Die Ermittler sind jedoch zu dem Schluss gekommen, dass die für den Angriff verwendeten Waffen vom Iran hergestellt und nicht aus dem Jemen abgefeuert wurden. Daraus könnte man ebenso gut schließen, dass Teheran dahintersteckt.

Loading...

Während Esper und General Joseph Dunford, Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff, in den kommenden Tagen Einzelheiten des Einsatzes des „Truppenpakets“ festlegten, wird es Luft – und Raketenabwehr und eine „moderate“ Truppenerhöhung umfassen. Demnach wird die Anzahl der Truppen „nicht in den Tausenden sein.“

„Wie der Präsident klargestellt hat, streben die Vereinigten Staaten keinen Konflikt mit dem Iran an. Das heißt, wir haben viele andere militärische Optionen zur Verfügung, falls sie notwendig sein sollten“, sagte er.

Saudi-Arabien forderte, was der Sekretär als „extra defensive Unterstützung“ bezeichnete, und es werde „eine klare Botschaft senden, dass die Vereinigten Staaten unsere Partner in der Region unterstützen“. Der Schritt wurde auch mit Blick auf den Handel unternommen, da der Angriff die weltweit größte Ölverarbeitungsanlage zum Ziel hatte.

Die zusätzlichen Truppen würden dazu beitragen, „den freien Fluss oder die Ressourcen sicherzustellen, die zur Unterstützung der Weltwirtschaft erforderlich sind“, erklärte Esper.

Esper sagte, dies sei zwar nur der „erste Schritt“, er schließe jedoch keine zusätzlichen „kinetischen“ Bewegungen auf der Straße aus und antwortete auf die Bitte der Saudis und der VAE, zur Verbesserung ihrer Luft- und Raketenabwehr beizutragen.

Was jetzt? Nun, sowohl Russland als auch China warnen vor einer „vorschnellen“ Eskalation der USA. Wir gehen davon aus, dass beide Nationen ihre eigenen Truppen in den Iran entsenden werden, da sich der Aufbau des nächsten globalen Militärkonflikts beschleunigt.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

One thought on “Mehr US-Truppen nach Saudi-Arabien”

  1. Das mit der angedrohten Vernichtung Israels von gestern sollten die Amerikaner sehr ernst nehmen, denn die iranische Regierung weiß sehr genau, daß sie im Falle einer Konfrontation restlos für Jahre beschädigt werden und vorher wollen sie dann die Juden mit in Haftung nehmen und wenn man so will ist das ein Akt der Verzweiflung und keine Strategie um dabei selbst zu überleben, aber dennoch lassen sie erneut ihre tiefsten inneren Absichten heraus und die sind nicht ungefährlich, wobei das die Israelis und die USA das auch wissen, aber ein Restrisiko bestehen bleibt, egal wer zuerst damit beginnt und selbst die Strategie des Aushungerns wird nicht funktionieren, denn kurz vor dem Ende wird das gleiche geschehen und wie man aus dieser Sackgasse wieder herauskommen soll ist schleierhaft, vermutlich wird zur Abschreckung kein Weg an einer großangelegten Schädigung mit bösen Folgen vorbeiführen, was zwar niemand beabsichtigt, aber die Zwänge keine große Wahl zulassen und das ist ein richtiges Problem für alle Seiten, es sei denn man trifft sich am Verhandlungstisch und versucht alles zu verhindern, was die jeweiligen Seiten vor Ort schwer beschädigen könnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.