Irans Führer Khamenei (Rechts) begrüßt die Revolutionsgarden-Führer, inklusive Qassem Soleimani (Mitte)

Teheran weiß, dass Washington keinen großen Krieg am Golf brauchen kann und warnt Trump vor den Konsequenzen „begrenzter Militärschläge“.

Von Redaktion

Kurz nachdem die Führer des Pentagon US-Präsident Trump am Freitag zahlreiche „militärische Optionen“ für eine Reaktion auf den Iran nach den Doppelangriffen der vergangenen Woche auf die Einrichtungen der saudi-arabischen Aramco vorgelegt hatten, hat der Iran die USA erneut darauf hingewiesen, dass jeder „begrenzte Angriff“ mit Sicherheit zu einem großen Krieg führen wird.

Auf die Unterrichtung über „Optionen“ für die Reaktion auf den Iran folgte am späten Freitag nach der Ankündigung des Pentagons, als „ersten Schritt“ mehr US-Truppen und Luftabwehrsysteme nach Saudi-Arabien zu entsenden, worauf weitere „kinetische“ Schritte folgen könnten. „Wie der Präsident klargestellt hat, streben die Vereinigten Staaten keinen Konflikt mit dem Iran an. Das heißt, wir haben viele andere militärische Optionen zur Verfügung, falls sie notwendig sein sollten“, sagte Verteidigungsminister Mark Esper in der Besprechung.

Der Iran reagierte auf diesen Schritt, indem er erneut erklärte, dass ein möglicher „begrenzter“ US-Angriff auf den Iran mit Sicherheit zu einer raschen Eskalation führen würde. Der Chef des iranischen Elitekorps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), Generalmajor Hossein Salami, sagte in den im staatlichen Fernsehen ausgestrahlten Äußerungen, dass keine derart begrenzten Miliärschläge tatsächlich „begrenzt“ bleiben würden.

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Gen. Salami sagte: „Seien Sie vorsichtig, eine begrenzte Aggression wird nicht begrenzt bleiben. Wir werden jeden Angreifer verfolgen.“

Es scheint, als ob die Iraner die deutliche Ablehnung Trumps erkennen, in einen anderen Nahost-Morast hineingezogen zu werden. Teheran macht deshalb deutlich, dass genau das jedoch geschehen wird, sollten die Amerikaner auf dumme Gedanken kommen. Denn im Gegensatz zu Syrien, Afghanistan oder Libyen hat der Iran die militärischen Möglichkeiten zurückzuschlagen. Und durch die Verbündeten im „schiitischen Halbmond“ können sie die komplette Ölversorgung aus der Region in kürzester Zeit in Schutt und Asche legen.

Es ist wahrscheinlich, dass die Regierung die Idee von Angriffen mit Cruise Missiles ähnlich wie bei Trumps beiden Angriffen auf Einrichtungen der syrischen Regierung ausspuckt – jede beschränkte sich auf eine einzige Nacht und nicht länger als ein paar Stunden.

Es muss auch daran erinnert werden, dass General Salami von der IRGC im vergangenen Sommer wiederholt vor der Möglichkeit gewarnt hat, amerikanische Stützpunkte und Schiffe, einschließlich Flugzeugträger, in der Region anzugreifen. „Die Reichweite des Iran ist nicht mehr auf seine Grenzen beschränkt“, sagte Salami vor Monaten.

Wird Trump das Risiko eingehen?

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1 KOMMENTAR

  1. Wenn ich körperlich Überlegenen in Kinderjahren nicht gewachsen war, dann habe ich es auch vorgezogen aus dem sicheren Fenster im ersten Stock des Hauses Tiraden herabzulassen und das ist natürlich mit großen Risiken verbunden, weil man dann bei persönlicher Begegnung mit manchem rechnen muß und genauso verhalten sie sich auch noch als Erwachsene und haben nichts dazu gelernt, denn mit dem Feuer sollte man nicht spielen, insbesondere dann, wenn die eigene Existenz gefährdet sein könnte und ein Fehler zuviel und sie verschwinden von der Landkarte, das kann man nicht oft genug sagen um sie von Dingen abzuhalten, die sehr ungesund sein können und Nadelstichen können dann auch chirurgische Eingriffe folgen und das will doch alles gut überlegt sein und selbst der dümmste Fuchs überläßt dem Bären das Mahl, wenn es aussichtslos erscheint, was durchaus im eigenen Interesse vernüftiger wäre.

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