Syrische Flüchtlinge. Bild: Flickr / EU-Kommission CC-BY-ND 2.0

Das Bundesinnenministerium fordert Griechenland dazu auf, mehr Asylbewerber gemäß des Flüchtlingsdeals in die Türkei abzuschieben.

Von Redaktion

Bislang hat sich Griechenland in Sachen Bearbeitung von Asylanträgen und der Einhaltung des Flüchtlingsdeals mit der Türkei nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Nun fordert das Bundesinnenministerium in Berlin Athen dazu auf, mehr Asylbewerber in die Türkei abzuschieben.

Es müsse klar sein, „dass wir dringend Fortschritte bei den zu geringen Rückführungen in die Türkei benötigen, um die heikle Lage in den Hotspots auf den Inseln zu verbessern“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer (CSU) den Funke-Zeitungen. Die Situation auf den griechischen Inseln sei „sehr schwierig“. Besonders betroffen seien unbegleitete Minderjährige, für die dringend Verbesserungen erreicht werden müssten.

Laut Innenministerium wurden seit März 2016 im Rahmen des Flüchtlingspakts zwischen der EU und der Türkei insgesamt 1.904 Asylbewerber aus Griechenland in die Türkei zurückgeschickt. In der gleichen Zeit hat die EU demnach 24.348 Syrer aus der Türkei aufgenommen, Deutschland allein 8.896 von ihnen – also mehr als ein Drittel.

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Mayer pochte auf die Umsetzung des Flüchtlingspakts. Eine „umfassende Implementierung“ halte er für „das Gebot der Stunde“. Die EU-Türkei-Erklärung sei „von immenser Bedeutung, auch zur Eindämmung der illegalen Überfahrten auf die griechischen Inseln“. Sie verhindere das Geschäft der Schleuser und schützte vor Todesfällen in der Ägäis.

Nach Angaben des Innenministeriums waren zwischen März 2015 und März 2016 noch 1.163 Menschen beim Versuch der Überfahrt auf die griechischen Inseln gestorben. In den Jahren 2017 und 2018 seien es 233 Personen gewesen. Doch mittlerweile steigt die Zahl der Überfahrten wieder deutlich an.

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1 KOMMENTAR

  1. Nahezu jede größere Stadt hat schon in früheren Jahrzehnten Stadteile wo kein Mensch drin wohnen wollte, sofern er noch von denen unterscheiden wollte und nun werden seit Jahren all jene rein gelassen, die diesem Typus entsprechen, aus der gleichen Ecke der Großstädte dieser Welt kommend und das muß man einfach persönlich über viele Jahrzehnte beruflich persönlich erlebt haben um die Vorstellungskraft zu besitzen, was da täglich und das schon seit Jahren immer mehr auf uns zukommt und deshalb ist es nicht nur eine humane Angelegenheit, diese Tatsache wird uns verändern bis zum geht nicht mehr und die ganzen Prolls dieser Welt feiern doch heute schon ihre Hochzeiten auf Deutschlands Straßen, was sie sich nicht einmal in ihrer Heimat leisten konnten und die Kriminellen und Politischen kommen hinzu hinzu, das kann ja noch heiter werden, man müßte nur wissen, wer hier rein kommt, dann würde so manche Entscheidung dagegen fallen und so werden sie sich bis zur Unkenntlichkeit verändern und das ist auch gewollt und die Deutschen sehen zu und reagieren nicht und wissen dabei noch nicht einmal was sie sich selbst und ihren Kindern für die Zukunft antun.

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