Die Amerikaner verkaufen den Osteuropäern teure aber nutzlos veraltete Waffen für den Kampf gegen Russland. Für die armen Länder ein schlechtes Geschäft.

Irgendwo am westlichen Ufer des Schwarzen Meeres blicken zwei NATO-Kommandeure durch ein eisiges Fernglas zum Horizont. In Varna in Bulgarien und in Constanta in Rumänien rüsten sich die Armeen und Flotten der Gläubigen, um eine bevorstehende russische Invasion zu besiegen. Für Bulgaren und Rumänen ist es eine Invasion, die niemals kommen wird. Tatsache ist, dass beide Länder vor Jahrzehnten von idiotischen Ideen ergriffen wurden, dass die NATO erfunden wurde, um sie zu schützen. Hier ist die andere Seite dieser Geschichte.

Die zitternden Schrecken

Die Schlagzeile der „Defense News“ lautet: „Rumänien und Bulgarien treiben die Verteidigungkäufe in Angst vor Russland voran.“ Das Wesentliche der Verteidigungsindustrie über den Kalten Krieg 2 lässt sich am besten in diesem Zitat aus dem Artikel zusammenfassen:

„Bukarest und Sofia stehen vor der Herausforderung, die Militärausgaben nach Jahren der Unterinvestition zu erhöhen, da in beiden Ländern die größten Verteidigungsverträge in der Geschichte laufen.“

Und mit diesem Bühnenbild prahlen die Verteidigungsunternehmen Raytheon und Lockheed Martin wie Gary Cooper im Western-Klassiker High Noon in die Szene. Was die Rumänen und Bulgaren heute in ihrem Leben am meisten brauchen, sind keine Exportverträge in andere EU-Staaten oder neue Industrien zur Unterstützung ihrer Armen, sondern mehr als 5 Milliarden Euro für nutzlose Waffensysteme.

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