Die Abraham Lincoln Carrier Strike Group im Nahen Osten. Bild: US Centcom

Die Saudi-Führung würde den Erzrivalen Iran am liebsten pulverisieren, doch schon der Jemen-Konflikt zeigt, dass der Preis am Ende zu hoch sein wird. Teheran könnte die gesamten Ölanlagen der Saudis und der Vereinigten Arabischen Emirate stilllegen. Das haben die jüngsten Angriffe der Houthis gezeigt.

Von Marco Maier

Mit Unterstützung des Westens und regionaler Alliierter führen die Saudis seit einigen Jahren einen Vernichtungskrieg gegen den Jemen. Der Hauptgrund dafür ist der Verlust der politischen Kontrolle, nachdem die vom Iran unterstützten schiitischen Houthi-Milizen den Saudi-Vasallen Mansour Hadi faktisch ins Exil getrieben haben und die Herrschaft über weite Teile des verarmten Landes ausdehnten. Ein Staat, dem es zwar an Bodenschätzen mangelt, jedoch über vergleichsweise viel Wasser verfügt.

Die Houthi-Milizen mögen zwar nicht dermaßen stark hochgerüstet sein wie die Saudis, doch der jüngste Angriff auf das Herzstück der Ölindustrie zeigt, dass man für schwere Schäden an der Ölinfrastruktur des Feindes keine High-Tech-Waffen benötigt. Es reichen Schwarmangriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern, gegen die das amerikanische Patriot-Luftabwehrsystem machtlos ist. Ob das russische S-400-System hier effektiver ist, weiß man nicht. Allerdings hat Präsident Putin den Saudis bereits den Verkauf des fortschrittlichen Luftraumverteidigungssystems angeboten.

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