Wir befinden uns in einer veritablen ökonomischen Krise, die zwangsläufig zu einem massiven Crash führen wird. Dieser wird uns alle treffen.

Der berühmte deutsche Philosoph Karl Marx sagte einmal zu den Zyklen der Geschichte: „Die Geschichte wiederholt sich zuerst als Tragödie, dann als Farce“. Im zeitgenössischen Diskurs galten die 1970er und 1980er Jahre aus verschiedenen Gründen als wichtige Jahrzehnte der jüngeren Geschichte. Erstens endete der anhaltende Krieg in Vietnam, der die Vereinigten Staaten und China näher brachte. Zweitens das Ölembargo und der Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems. Drittens, der Beginn des Afghanistankrieges, der den Weg für neue strategische und wirtschaftliche Allianzen ebnete. Viertens öffnete China seinen vitalen Verbrauchermarkt für die stagnierenden westlichen Volkswirtschaften. Schließlich der Zerfall der Sowjetunion, der formell das Ende der ideologischen Kriege kennzeichnete und den Sieg der neoliberalen Ordnung verkündete.

Im Grunde genommen waren die 1970er Jahre der Wendepunkt für den kapitalistischen Block, als Bretton Woods inmitten des Ölembargos und der Dollarkrise zusammenbrach. Dann tauchte der kritische Bereich der Weltpolitik auf, in dem betont wurde, dass sich die frühen Traditionen der Weltpolitik nur auf Recht, Politik und diplomatische Geschichte konzentrierten, aber jetzt sei es an der Zeit, die Sphäre der Wirtschaft zu überarbeiten. In diesem Zusammenhang wurde angesichts des Zusammenbruchs von Bretton Woods der Diskurs der globalen politischen Ökonomie eingeleitet. Die Wissenschaftler wie Robert Gilpin schlugen vor, dass die globale Politik von der globalen Ökonomie bestimmt wird und das Netz der Weltwirtschaft gegenseitige Abhängigkeiten schafft. Dieser Interdependenzfaktor ebnete schließlich in den 1980er Jahren den Weg für den freien Kapitalverkehr durch neoliberale Reformen. Heutzutage sind die globalen integrierten Märkte mit treibendem Kapital eine Tatsache der globalen Wirtschaft.

Mit dem Niedergang der Rohstoffmärkte und dem Wiederaufleben des Investitionskapitals entstand der globale Finanzkapitalismus, der den Bankensektor als Eckpfeiler der Weltwirtschaft definierte. Im Gegensatz dazu spielt das Finanzkapital in den integrierten Märkten eine zentrale Rolle und ist volatiler als der Faktor Produktion und Direktinvestitionen. Es war der Thatcherismus und Reaganismus, der den neoliberalen Finanzkapitalismus formell einleitete, indem er den Banken eine zentrale Rolle in der Weltwirtschaft einräumte.

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