Die Präsidenten Rouhani, Erdogan und Putin bei Gesprächen zu Syrien. Bild: kremlin.ru

Russland etabliert sich zunehmend als glaubwürdige diplomatische Kraft im Nahen Osten. Selbst verfeindete Parteien vertrauen Moskau, während man die Vereinigten Staaten immer kritischer sieht.

In einer Zeit zunehmender Spannungen im Nahen Osten und der unmittelbar drohenden Kriegsgefahr war dies eine heilsame Erinnerung daran, wie Diplomatie funktionieren kann und sollte, wie es auf dem erfolgreichen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Türkei, Russlands und des Iran in dieser Woche in Ankara gezeigt wurde. Ziel war die Förderung einer dauerhaften Friedensregelung in Syrien.

Präsident Recep Tayyip Erdogan empfing seine russischen und iranischen Amtskollegen Wladimir Putin und Hassan Rouhani zum fünften Gipfeltreffen des trilateralen Formats von Astana, das der Beendigung des fast neunjährigen Krieges in Syrien gewidmet war. Der erste derartige Gipfel fand im November 2017 im russischen Schwarzmeerort Sotschi statt. In den vergangenen zwei Jahren wurde viel erreicht, um Syrien zu stabilisieren und die politischen Rahmenbedingungen voranzubringen. Es liegt noch viel Arbeit vor den drei Staats- und Regierungschefs, die sich als nächstes in Teheran zum sechsten Gipfel treffen werden.

Russlands Putin war offenbar die zentrale Persönlichkeit auf dem Gipfel in dieser Woche, als er bilaterale Treffen mit seinen Amtskollegen aus der Türkei und dem Iran abhielt, bevor das Trio die vollen Verhandlungen aufnahm.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen beiden Ländern zeigt, wie Russland als vertrauenswürdiger Gesprächspartner in der prekären Region gilt.

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1 KOMMENTAR

  1. Nun sollte man die Russen nicht überschätzen, den von der Wirtschaftskraft her sind sie völlig unbedeutend im Vergleich zur EU, China und den USA und das einzige womit sie punkten können ist ihre nukleare Bewaffnung, denn in einem koventionellen Krieg würden sie gegen den Westen nicht bestehen können und die Chinesen würden im Ernstfall einen Teufel tun um sich für sie einzusetzen und was den Nahen Osten anbelangt, so haben sie sich ein relativ kleines Geschäftsfeld mit Syrien angegeignet, die anderen ringsherum waren noch nie ihre Freunde und werden es auch nicht werden, auch wenn sie aus der Not heraus den Eindruck erwecken und Rußland wäre erst eine Gefähr mit alten Allianzen aus früheren Jahrhunderten mit Europa, ansonsten gehen sie selbst in ihren unendlichen Weiten auf und auch die Muslime können nicht das Non plus Ultra für sie sein, da haben sie ja schon an ihren Südgrenzen genügend Probleme und können sich eigentlich weitere im arabischen Raum garnicht leisten, denn dazu muß man flüssig sein, Kampfkraft allein genügt nicht, das hat man ja in Afghanistan gesehen und die Europäer wären für die Russen wirtschaftlich und strategisch gesehen das große Glück, das werden aber die Yankees verhindern, denn die wissen was das bedeudet und deswegen auch der Versuch der Störung in der russisch/deutschen Pipeline, Umsatz wird da nur vorgeschoben, strategische Interessen sind aber der Hauptgrund und das will man verhindern auf Teufel komm raus.

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