Irans Präsident Rouhani in einer iranischen Atomanlage. Bild: Iranisches Präsidialamt

Die desaströse US-Politik führt dazu, dass sich der Iran schrittweise vom Atomabkommen entfernt. Bald schon hat er genügend waffenfähiges Uran für eigene Atombomben.

Der französische Präsident Emmanuel Macron konnte seine iranische Initiative bei der US-Regierung trotz des anfänglichen Segens seines amerikanischen Amtskollegen nicht erfolgreich fördern. Dieser Misserfolg hat den Iran veranlasst, sich zum dritten Mal schrittweise von seinem JCPOA-Atomabkommen zurückzuziehen, was zwei Hauptprobleme aufwirft.

Der Iran ist zu einer regionalen Macht geworden, mit der man rechnen muss, und wir können jetzt die Worte „unterwerfen“ oder „der internationalen Gemeinschaft beugen“ aus den Reaktionen auf seine Politik streichen. Da Europa offenbar nicht mehr in der Lage ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, wird der Iran nach weiteren stufenweisen Rückzugsschritten auf einen vollständigen Rückzug zusteuern.

Es wird erwartet, dass der Iran kurz vor den im November 2020 anstehenden US-Wahlen eine Atommacht wird, die in der Lage ist, Uran zu produzieren, das zu mehr als 20 Prozent aus Uran-235 besteht, waffenfähig ist und daher Dutzende von Atombomben herstellen kann (für die Uran zu etwa 90 Prozent angereichert werden muss). Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass dies das endgültige Ziel des Iran ist.

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1 KOMMENTAR

  1. Welche Absichten dahinter stecken wird sich spätestens dann zeigen, wenn sie eine atombestückte Rakete Richtung Israel schicken, wobei dann die Antwort nicht ausbleibt und es wäre sehr zu überlegen nicht zu übertreiben, denn viele Freunde haben sie nicht und wenn sie sich unbedingt ruinieren wollen, dann können sie es gerne probieren, denn der Besitz der Atomwaffe ist die eine Seite der Medallie, die Schnelligkeit und Präzision die andere und wenn man nicht alles zusammen in Perfektion besitzt und beherrscht bleibt ein großes Risiko bestehen und manche warten vielleicht auf den gegebenen Anlaß um dann aus diesem Land einen großen Schutthaufen zu machen, von dem sie sich dann niemals mehr erholen werden und vielleicht fragen sie mal die japanische Regierung nach ihren Erfahrungen und das waren noch vergleichsweise zwei kleine Bomben mit verheerenden Wirkungen, es ist auf jeden Fall zu äußester Vorsicht geraten.

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