Teurere Parkplätze und eine Innenstadt-Maut sollen in Berlin kommen. Die grüne Wirtschaftssenatorin Ramona Pop will den Individualverkehr bekämpfen.

Von Michael Steiner

Für die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) ist der motorisierte Individualverkehr in der Hauptstadt ein Problem. Aus diesem Grund sagt sie ihm nun den Kampf an. Unter der hohlen Phrase, den öffentlichen Raum in Berlin „fairer“ verteilen zu wollen, will sie den Autofahrern noch mehr Geld aus den Taschen ziehen.

„Parken muss einen deutlich höheren Preis haben, weil es anderen Platz wegnimmt“, sagte Pop der „Welt“. Es könne nicht sein, „dass Autos acht Stunden lang unbewegt mitten in der Stadt stehen und Platz beanspruchen“. Nun, dass Autos nicht ständig in Bewegung sind, sollte auch ihr klar sein. Immerhin handelt es sich hierbei um ein Fortbewegungsmittel, um von Punkt A nach Punkt B zu kommen.

Aber auch die Fahrten in der Stadt sollen künftig Geld kosten. „Eine Innenstadt-Maut wie in London ist eine Idee, bei der sich jedoch Datenschutzfragen stellen“, so die Grünen-Politikerin weiter. Aber unter dem Deckmantel des Klimaschutzes kann man darüber sicher auch noch hinwegsehen, oder?

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Schon lange ist es deutlich erkennbar, dass die Autofahrer den Grünen ein Dorn im Auge sind und die Ökopartei alles Erdenkliche zu unternehmen versucht, um diesen Menschen das Leben schwer zu machen. Fahrverbote, höhere Steuern und Abgaben, sowie ein schier unerschöpfliches Arsenal an Schikanen soll den Deutschen die Liebe zum Automobil austreiben. Wie lange wollen sich das die Wähler noch gefallen lassen?

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