Luftaufnahme der Zerstörung durch Hurricane Dorian auf Abaco Island. Bild: Youtube

Hurricane Dorian setzte 70 Prozent von Grand Bahama unter Wasser. Der Flughafen ist ein Trümmerhaufen, 13.000 Häuser sind kaputt.

Von Redaktion

Der Inselstaat Bahamas, dessen Eilande sich von nördlich von Haiti und Kuba bis vor die Küste Floridas ziehen, wurde von Hurricane Dorian stark getroffen. Die am zweitstärksten besiedelte Insel des Landes, Grand Bahama, steht nun laut Regierungsangaben zu rund 70 Prozent unter Wasser. Etwa 52.000 Menschen leben dort. Das nachfolgende Bild zeigt einen Teil der Insel vor und nach dem Eintreffen des Hurricanes.

Das Ausmaß der Überflutungen durch Dorian auf Grand Bahama. Bild via CNN

Der bahamaische Premierminister Hubert Minnis sagte, die Schäden an Häusern, Unternehmen und anderen Gebäuden seien „beispiellos und umfangreich“, während die National Emergency Management Agency den Besitzern von Geräten wie Jetskis, kleinen Booten und Pritschenaufliegern eine „dringende Bitte“ ausgesprochen habe sich im Einkaufszentrum von Grand Bahama zu versammeln, um bei der Rettung zu helfen.

Die US-Küstenwache sowie die britische Royal Navy wurden ebenfalls in die Region entsandt.

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Auf der Insel Grand Bahama gebe es „noch viele ausstehende Rettungseinsätze“, antwortete Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident Kevin Peter Turnquest auf schriftliche Fragen von Bloomberg. „Es sieht nicht gut aus, da wir katastrophale Schäden erwarten.“

Auch der Flughafen von Freeport auf Grand Bahama wurde zerstört:

Wie das Rote Kreuz mitteilt, hat Dorian mehr als 13.000 Häuser beschädigt oder zerstört. Zusammen mit der östlich gelegenen Insel Abaco wurden 45 Prozent aller Wohnungen vernichtet. Zudem haben rund 62.000 Menschen kein frisches Wasser zur Verfügung.

Hier eine Aufname von Abaco Island:

Für die US-Ostküste von Florida hoch nach Norden gibt es jedoch zumindest eine kleine Entwarnung. Dorian hat sich abgeschwächt und ist nun kein Hurricane der Kategorie 5 mehr, sondern nur noch bei Kategorie 3. Das heißt, es gibt wenigstens keine zu starken Windspitzen mehr. Da sich Dorian mit rund 7 km/h jedoch nur sehr langsam fortbewegt, dürften die betroffenen Regionen mit großen Wassermassen konfrontiert werden.

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