Fracking-Bohrloch. Bild: Flickr / Kate Ausburn CC-BY 2.0

Die USA setzen vor allem auf Fracking, um den eigenen Ölbedarf zu decken. Doch die Industrie steckt in einer veritablen finanziellen Krise. Eine Analyse.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben die Vereinigten Staaten nach Jahrzehnten relativer Stagnation in der Ölproduktion viele überrascht, der größte Ölproduzent der Welt zu werden, der Russland und Saudi-Arabien überholt. Die aktuelle Tagesproduktion liegt bei knapp über 12,1 Millionen Barrel pro Tag. Im November 2018 wurden die USA zum ersten Mal seit Jahrzehnten zu einem Netto-Ölexporteur. Die geopolitischen Auswirkungen auf diesen Energieboom in einer Welt, in der Öl das Wachstum ganzer Volkswirtschaften bestimmt, scheinen groß zu sein.

Fast der gesamte Anstieg ist auf die Ausbeutung des sogenannten Schieferöls zurückzuführen, eines unkonventionellen Öls, das in Schiefergesteinsformationen vorkommt. Das US-Energieministerium prognostiziert allein aus US-Schieferöl einen Anstieg auf 8,8 Millionen Barrel täglich, ein neuer Rekord. Jetzt sehen wir jedoch die ersten deutlichen Anzeichen dafür, dass der „Schieferboom“ noch schneller implodieren könnte, als er anstieg. Die Auswirkungen auf die amerikanische Außenpolitik sowie die globale Geopolitik und Wirtschaft sind erheblich.

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