CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer - Bild: CDU / Tobias Koch

Trotz des Wahldebakels der CDU bekräftigt Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Position, wonach man nicht mit der AfD zusammenarbeiten will.

Von Redaktion

Eine von der AfD unterstützte CDU-Minderheitsregierung in Sachsen kommt für Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer trotz des klaren Ergebnisses der Landtagswahl nicht infrage. Sie will auch weiterhin nicht, dass ihre Partei mit der Rechtspartei kooperiert oder sonst wie zusammenarbeitet.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer habe „insbesondere in den letzten Tagen sehr deutlich gemacht, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD gibt“, sagte die CDU-Vorsitzende am Montag im ARD-Morgenmagazin. „Ich bin der festen Überzeugung, dass viele aus dem Nichtwählerlager und aus anderen Parteien genau deshalb auch die CDU gewählt haben.“

Sie betont, dass das Ergebnis der CDU in Sachsen, wo ihre Partei trotz Verlusten vor der AfD stärkste politische Kraft blieb, ein Wahlsieg von Ministerpräsident Michael Kretschmer sei. „Er hat es geschafft, deutlich zu machen, dass es zu den Rechtspopulisten ein freundliches, ein offenes, ein zukunftsgewandtes Gesicht von Sachsen gibt“, so die Parteivorsitzende. Kretschmer stehe für eine „Politik der Erneuerung“.

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4 KOMMENTARE

  1. Gewinner sind ja eigentlich nach den Interpretationen der deutschen Parteien stets die Verlierer. Die Bevölkerung – zusehends immer mehr -, glauben aber deren Mist nicht mehr. Angela Merkel und CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sind am Wahlabend unsichtbar blieben. Das nennt man die Arroganz der Macht u n d wes`Geistes Kind sie sind !

  2. Was sind das nur für Leute, die über eine freie Abstimmung an der Urne ihr Schicksal einer Symbolfigur des 13. Apostels einbringen?

  3. Auch eine aus der Kategorie „nichts begriffen“, sollte ernsthaft mal über eine Umorientierung hin zum
    Job als Reinigungskraft / Wischmopp nachdenken.

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