Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) warnt vor einem Imageschaden für Brandenburg, sollte die AfD erfolgreich bei der Landtagswahl am 1. September abschneiden.

Von Redaktion

Im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) sagte Woidke am Samstag, er kämpfe darum, mit der SPD noch vor der AfD auf Platz eins zu landen. Anderenfalls werde Brandenburg in mehrfacher Hinsicht Schaden nehmen:

„Ich merke (…) bei vielen Menschen, dass es eine große Sorge gibt, dass diese Partei hier den ersten Platz haben könnte. Es wird befürchtet, dass wir nach innen noch mehr an Spaltung kriegen, noch mehr an Hetze kriegen, die unserer Gesellschaft nicht gut tut. (…) nach außen, dass das Land Brandenburg dann so eine Art Etikett umgehangen kriegt, für internationale Investoren – die brauchen wir ja dringend, nicht nur in der Lausitz, sondern überall – (dass Brandenburg) ein Ort ist, wo man nur mit Bedenken hingeht.“

Als Beispiel für internationale, in Brandenburg tätige Unternehmen nannte Woidke das Turbinenwerk von Rolls Royce:

„(…) in Dahlewitz, nicht weit von Potsdam entfernt, sitzt Rolls Royce. Bei Rolls Royce arbeiten Menschen aus mehr als 50 Nationen, das sind Ingenieure, Arbeiter, die aus der ganzen Welt hierher kommen und Flugzeugturbinen gemeinsam konstruieren und bauen und warten.“

Loading...

Um internationale Fachkräfte zu halten und weitere internationale Unternehmen anzuziehen, müsse Brandenburg weltoffen sein, betonte Woidke:

„Ich will, dass wir als Brandenburg noch internationaler werden, dass wir als freundliches und sympathisches Land nach außen wahrgenommen werden, dass wir gastfreundlich sind. Das schafft man nicht, wenn Mitglieder einer Partei hier offen mit Rechtsextremen durch irgendwelche Straßen marschieren. Das wäre für Brandenburg von großem Schaden.“

Unten: Brandenburger Landtagswahl 2019 – Die Elefantenrunde im rbb vom 21.8.2019

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

3 thoughts on “Woidke warnt vor Imageschaden bei AfD-Wahlerfolg”

  1. Na dann lieber einen Image-Schaden als halb Afrika kostenlos zu Gast, was dann ehedem zu einem Schaden anderer Natur führt und dieses Geplappere ist der verzweifelte Versuch ihre Niederlage abzuwenden und wenn sie keine besseren Argumente haben, dann bestätigen sie ja damit, daß sie nichts drauf haben, was man ja schon seit Jahren sehen kann.

  2. Einfältigkeit, Frechheit und Dummheit haben einen gemeinsamen Namen und der lautet SPD.

    Schon im Wahlkampf 2006 für den Landtag in MV jammerten die Sozis gemeinsam mit den MSM und der von Fördergeldern abhängigen Wirtschaft, dass es bei einem Einzug der NPD zu einem Auftragsrückgang kommen wird, Entlassungen anstehen und die Urlauber einen großen Bogen um MV machen würden.

    Man legte „Beweise“ in Form von E-Mails vor und hatte Aussagen von Personen parat, deren Namen man natürlich nicht nennen konnte, weil sie angebliche Gewaltrepressalien von der NPD befürchteten,

    Und was passierte, die NPD zog in den Landtag, die Tourismusbranche boomte und die Wirtschaft – wo sich die Sozis sich nicht direkt einmischten – entwickelte sich.

    Doch bis zum Ausscheiden der NPD aus dem Landtag im Jahre 2016 hörten diese Lügen- und Horrorgeschichten der Sozis nicht auf. Sie operierten mit gefälschten Zahlen und Vorfällen die es so nie gegeben hatte. An ihrer Seite hatten sie natürlich die LINKEN, die Meister im Erfinden rechter Vorfälle und die stumpfsinnigen Grünen.

    Jetzt wo die AfD den Sozis Plätze am Futtertrog streitig macht und damit die Anzahl der Abgeordneten steigen wird, die den Mitgliedern der etablierten Parteien, auch in den Ausschüssen, genau auf die Finger schaut, wird wieder die alte Lügen-Platte aufgelegt und mit Angstmache operiert.

    In MV war es damals der Sozi-Boss Harald Ringstorff und in Brandenburg ist es jetzt Dietmar Woidke, also Typen die immer gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung tätig waren und beliebig austauschbar sind.

    Die Sozis haben sich seit ihrer Gründung nicht geändert, Lug und Betrug sind ihre ständigen Wegbegleiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.