Die pakistanische Schauspielern Mehwish Hayat. Bild via Summit News

Eine pakistanische Schauspielerin besuchte die britische Stadt Bradford. Sie fühlte sich gleich heimisch.

Von Michael Steiner

Mehwish Hayat, eine pakistanische Schauspielerin, besuchte die britische Stadt Bradford. Sie war sichtlich erfreut. „Es ist wie ein Mini-Pakistan“, sagte sie, „Es ist wie zu Hause zu sein.“ Sie fühle sich, „als ob ich in meinem eigenen Land wäre“.

Wie eine Volkszählung aus dem Jahr 2011 ergab, ist die Stadt eine jener Städte Großbritanniens mit dem höchsten Anteil an Muslimen an der Bevölkerung. Ganze zwanzig Prozent der Einwohner der Stadt besaßen die pakistanische Staatsangehörigkeit. Hinzu kommen jene, die bereits den britischen Pass erhielten.

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Es ist davon auszugehen, dass sich der Anteil in den letzten Jahren weiter erhöht hat. Einerseits haben die muslimischen Zuwanderer eine höhere Geburtenrate als die Briten, andererseits gibt es noch die Zuwanderung aus Pakistan. Nicht zu vergessen, dass auch viele Einheimische die Stadt verlassen.

Dies zeigt sich auch daran, dass es im Jahr 2001 (als die Europäer noch 76 Prozent der Stadtbevölkerung stellten) zu ethnischen Unruhen kam und deren Anteil im Jahr 2011 auf 63 Prozent sank. Es ist davon auszugehen, dass es heute vielleicht noch die Hälfte sind.

Bradford dürfte ein gutes Beispiel dafür sein, was vielen Städten in Europa droht. Die massive Zuwanderung sorgt für eine völlige Veränderung der ethnischen Struktur und zu einem signifikanten Wechsel im Stadtbild. Was in Bradford die Pakistanis sind, sind in anderen Städten Iraker, Syrer, Afghanen, Türken, Afrikaner…

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