Kind mit Masern. Bild: Flickr / Dave Haygarth CC BY 2.0

In mehreren europäischen Ländern steigt laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Zahl der Masern-Erkrankungen. Vier Länder verlieren ihren Status als Masern-freie Staaten.

Von Redaktion

„Die Wiederherstellung der Masernübertragung ist besorgniserregend. Wenn nicht in jeder Gemeinde eine hohe Impfrate erreicht und aufrechterhalten wird, werden sowohl Kinder als auch Erwachsene unnötig leiden und einige werden auf tragische Weise sterben“, warnte Günter Pfaff, der Leiter der Europäischen Kommission für regionale Überprüfung der WHO für die Beseitigung von Masern und Röteln am Donnerstag.

Die WHO gab an, dass es im ersten Halbjahr 2019 in 48 europäischen Ländern 89.994 Masernfälle gab, mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Jahres 2018, als es 44.175 Fälle gab, und bereits mehr als die 84.462 gemeldeten Fälle für das gesamte Jahr 2018.

Basierend auf Daten von 2018 gilt die Krankheit in Großbritannien, Griechenland, der Tschechischen Republik und Albanien nicht mehr als beseitigt. Masern gelten als beseitigt, wenn in einem bestimmten geografischen Gebiet 12 Monate oder länger keine endemische Verbreitung stattfand. Das heißt, wenn sie nicht irgendwie von außerhalb eingeschleppt wurde.

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Obwohl die Krankheit hoch ansteckend ist, kann sie durch einen Impfstoff mit zwei Dosen vollständig verhindert werden. Doch die WHO hat in den letzten Monaten Alarm über die Impfraten geschlagen. Man warnt davor, dass durch die sinkende Durchimpfungsrate in den kommenden Jahren deutlich mehr Fälle zu erwarten sind.

Sowohl in Großbritannien, Griechenland, Albanien und Tschechien gab es seit letztem Jahr einen starken Anstieg bei den Infektionen. „Jedes dieser Länder ist ein Beispiel mit einer extrem hohen nationalen Impfrate. Dies sind also keine Beispiele für Länder mit besonders schwachen Systemen“, sagte Kate O’Brien, Direktorin der WHO-Impfabteilung.

„Dies ist die Alarmglocke, die auf der ganzen Welt läutet: Es reicht nicht aus, eine hohe nationale Abdeckung zu erreichen, sie muss in jeder Gemeinde und in jeder Familie für jedes Kind erreicht werden“, sagte sie.

Im ersten Halbjahr 2019 verzeichnete die WHO bereits 37 Todesfälle, im Gesamtjahr 2018 waren es 74. Das heißt: im letzten Jahr lag die Mortalitätsrate bei 0,09 Prozent, im ersten Halbjahr 2019 bei 0,04 Prozent. Masern sind eine hoch ansteckende durch die Luft übertragene Infektion, die Fieber, Husten und Hautausschläge verursacht. Weitere Komplikationen sind Blindheit und bei schwangeren Frauen Fehlgeburten.

Rund 60 Prozent der Patienten in Europa waren im ersten Halbjahr 2019 jünger als 19 Jahre. In vier Ländern traten im ersten Halbjahr 2019 78 Prozent der Fälle auf: in der Ukraine, in Kasachstan, in Georgien und in Russland – 60 Prozent davon wurden allein in der Ukraine gemeldet. In der Zwischenzeit wurde Österreich und der Schweiz der Ausschlussstatus im Jahr 2018 bestätigt, teilte die WHO mit.

Obwohl das Todesrisiko einer Masern-Infektion sehr gering ist, plädiert man immer häufiger für eine Impfpflicht. So soll die Krankheit irgendwann einmal völlig ausgerottet werden.

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4 KOMMENTARE

  1. Es gab mal Zeiten in Deutschland, da musste jeder Flüchtling, jeder Migrant und jeder andere, der für längere Zeit einreiste, entweder aktuelle, anerkannte Gesundheitspapiere des Herkunftslandes vorweisen und/oder sich einer gesundheitlichen Untersuchung bei der Einreise unterziehen. Ein ganz normaler Vorgang, wie er in allen souveränen Staaten üblich war.

    Das rotgrüne Schröderregime befand jedoch, das dieses Procedere eine unerträgliche Diskriminierung darstelle und kurzerhand wurden die gesundheitlichen Untersuchungen abgeschafft. Selbst wenn die Einreisenden offensichtlich aus Gebieten kamen, in denen ansteckende Krankheiten grassierten.

    Andere Staaten, meist wo das Gutmenschentum regierte oder mitregierte, verhielten sich dann leider ähnlich.

    So erleben wir eine Renaissance von Krankheiten, die in Deutschland und Mitteleuropa als ausgerottet galten. Ab 2015 haben wir ja nun diesbezüglich chaotische Zustände.

    Ärzte, die ihren Berufsstand noch ernst nahmen und vor diesen Zuständen warnten, wurden von den Gutmenschen und den MSM diffamiert und selbst von Ärztekammern gemaßregelt.

    Die einheimische Bevölkerung wurde also bewusst diesen Verhältnissen ausgesetzt. Ob gleich von Anfang an oder erst im Rahmen dieser Entwicklung witterte natürlich die Pharmaindustrie Morgenluft und es wird nach immer neuen Pflichtimpfungen gerufen.
    Es sollen also nicht die Ursachen bekämpft werden, sondern die Auswirkungen. Das verspricht viel höhere Maximal-Profite und man kann im Bedarfsfall den Impfseren noch etwas beimengen.
    So abwegig ist das nicht, denn kranke Hirne hatten ja bereits im vergangenen Jahrhundert solche Pläne gegen Deutsche ausgebrütet.

  2. Die Impf Mafia will mit Hilfe von den Pharmariesen gesteuerter Politiker Zwangsimpfungen durchsetzen, um gesundheitsschädliche oder sogar tödliche Impfstoffe zu verkaufen. Ziel ist eine drastische Bevölkerungsreduzierung wie man in der NWO nachlesen kann. Wer sich informieren will, sollte den Film vaxxed sehen, dann läßt man sich garantiert nicht mehr impfen.

    • Auch der Film „H5N1 antwortet nicht“, ist zu empfehlen. Zitat daraus: „Manch großer Arzt hat mehr Menschen auf dem Gewissen, als ein großer General.“
      Man schätzt, dass die „Spanische Grippe“ 1917 bis zu 100 Millionen Opfer gefordert hat. Die höchste Sterblichkeit war unter Männern zwischen 20 und 40 Jahren. Und ALLE waren geimpft….

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