Zerknitterte Dollarnote über US-Flagge. Bild: Flickr / Images Money CC BY 2.0

Das Zinsniveau zwar momentan sehr niedrig, doch auf ewig wird dieser Zustand nicht anhalten. Für viele US-Unternehmen wird dies jedoch zunehmend gefährlich. Unzählige Firmen haben lediglich ein BBB-Rating.

Von Marco Maier

An und für sich ist es für Unternehmen kein Problem, sich zu verschulden. Gerade wenn größere Investitionen anstehen, die eine Ausweitung des Geschäftsfeldes – und damit auch der potentiellen Gewinne – mit sich bringen, ist dies durchaus lohnenswert. Aber auch zur Überbrückung schlechter Zeiten können Kredite eine Notlösung sein – in der Hoffnung, den Abschwung zu überstehen und danach wieder profitabel arbeiten zu können.

Doch das was wir derzeit in den Vereinigten Staaten sehen, sollte die Alarmglocken schrillen lassen. Obwohl es seit Jahren heißt, die US-Wirtschaft habe sich blendend von der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008-2009 erholt, steigt die Verschuldung im Vergleich zum EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) deutlich an.

Die nachfolgende Grafik, basierend auf Daten der US-Großbank Morgan Stanley, verdeutlicht die zunehmende Verschuldung der US-amerikanischen Unternehmen. Diese erreicht mittlerweile bereits Höhen, die in den beiden Rezessionszeiträumen 2001 und 2008/2009 nicht gesehen wurden:

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