Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier - Bild: Flickr.com/Maik Meid CC BY-SA 2.0

Bei der Weltversammlung der NGO „Religions for Peace“ mahnte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Religionen, mehr für den Frieden zu tun. Er kritisierte die Gewalt gegen „Ungläubige“.

Von Michael Steiner

Die Religionsgemeinschaften müssten mehr für den Frieden tun, so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Eröffnung der zehnten Weltversammlung der Nichtregierungsorganisation „Religions for Peace“ in Lindau am Bodensee. „Wir mögen unterschiedlich sein in unserem Glauben. Aber einen muss uns die gemeinsame Haltung: Religion darf niemals Rechtfertigung von Hass und Gewalt sein. Kein Krieg darf geführt werden im Namen der Religion“, sagte der Sozialdemokrat.

Jedoch sei es möglich, dass Glaube und Religion missbraucht werden könnten – „als Motivation für im Grunde außerreligiöse Intentionen und politische Ziele“, so Steinmeier weiter. So erlebe man es bis heute in vielen Ländern der Welt, wie religiöse Gefühle und Überzeugungen und der menschliche Wunsch nach verlässlicher Orientierung in Gewalt gegen Andersgläubige oder sogenannte Ungläubige umschlagen könnten.

Damit übte der Bundespräsident eigentlich schon eine indirekte Kritik am Islam, dessen radikale Anhänger immer wieder gewaltsam gegen „Ungläubige“ vorgehen, weil sie sich aufgrund der Lehren Mohammeds als eine Art „Herrenmenschen“ betrachten. Für diese Extremisten sind Nichtmuslime keine Menschen, da sie dem Koran nicht folgen. Nicht umsonst gelten gerade die meisten muslimisch dominierten Länder der Welt als jene, die am wenigsten Religionsfreiheit vorweisen.

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Dennoch glaube er, dass Religionen „als wirkmächtige und belastbare Förderer des Friedens einen unverzichtbaren und auch unersetzbaren Dienst an den Menschen leisten“ könnten. „Ohne Frieden können auch die entsprechenden nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen nicht wirklich erreicht werden“, fügte er hinzu.

Dabei zeigt es sich immer wieder, dass gerade religiöser Fanatismus zu großen Gräueltaten an Anders- oder Nichtgläubigen verleitet. Selbst innerhalb einzelner Religionen sorgen Konflikte zwischen unterschiedlichen Richtungen nicht selten zu Hass und Gewalt. Oder wie es jemand einmal sagte: „Gute Menschen tun gute Dinge, schlechte Menschen tun schlechte Dinge. Religionen jedoch lassen gute Menschen schlechte Dinge tun.“

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4 KOMMENTARE

  1. Kein Krieg darf geführt werden im Namen der Religion“, sagte der Sozialdemokrat. Nicht umsonst gelten gerade die meisten muslimisch dominierten Länder der Welt als jene, die am wenigsten Religionsfreiheit vorweisen.

    Da fragt sich wer das so gesagt hat, der Islam hat deswegen keine Religionsfreiheit weil sie kein Grundgesetz haben u. auch keines haben wollen, die Scharia ist das Grundgesetz u. unterstützt die krude Männlichkeit der Moslems u. die Dominanz gegenüber Andersgläubigen, auch den Frauen gegenüber u. Kindern, das wollen sie natürlich nicht beenden, unter keinen Umständen, deshalb kann der Islam mit unserem Denken nicht kooperieren, sie werden immer wieder versuchen ihren Islam durchzusetzen hauptsächlich mit Geburtenüberschuß, siehe Kosovo.

  2. Es wird schon einen Grund haben, dass bei Völkern mit geringem Bildungsniveau religiöser Fanatismus am leichtesten Fuß fassen kann.

    P.S. Nur eine Ethnie sehe ich davon ausgenommen. Zitat: „Und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: So lang‘ die Ordnung steht, so lang‘ hat’s nichts zu hoffen.Es nährt drum insgeheim den fast getuschten Brand. Und eh‘ wir uns versehen, so flammt das ganze Land.“ Johann Wolfgang von Goethe.

  3. Die Christen haben die Zeit des Mordens aus Glaubensgründen hinter sich gelassen, nun sollte die Wüstenreligion diesem Beispiel folgen, aber zur Zeit sieht es nicht danach aus, denn der Allmachtsanspruch ist immer noch allgegenwärtig und nicht nur Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und anderen Religionen, siehe Pakistan-Indien, bestätigen diese Aussage, sondern auch die alltäglichen Tötungen weltweit gegen andere Religionen sind immer noch der sichtbare Beweis, daß sie sich noch in einer rückständigen Phase befinden und deswegen niemand etwas mit ihnen zu tun haben will, von Ausnahmen abgesehen, wie z.Bsp. die deutsche Regierung, die darin eine Bereicherung sieht und das mag man teilen oder nicht, und solange sie sich nicht friedlich und ohne Ansprüche einfügen wäre ja alles in Ordnung, aber ihr heiliges Buch zeigt ja andere Wege auf und das sollte sich ändern oder sie werden immer geächtet bleiben und das kann man ja überall sehen weil man sie dort bekämpft wo man noch seine sieben Sinne beieinander hat, unabhängig von der Entwicklung, die noch einiges zu wünschen übrig läßt.

  4. Steinmeier ist ein Scheinheiliger der miesesten Kategorie. Als es mal galt den Murat Kurnaz aus dem mittlelalterlichen Yankee Foltergefängnis nach Deutschland zu holen, hat dieser Typ das Angebot der Amis hierzu abgelehnt. Und so ein Unmensch will uns was über christliche Werte, Menschenwürde, Anstand und Toleranz erzählen. – Der ist absolut unwürdig. Ein Zyniker, wie es im Buche über menschliche Abgründe beschrieben steht.

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