Trumps Handelskrieg schadet China kaum

Bislang hat Trumps Handelskrieg gegen China für das Reich der Mitte nur beschränkt negative Auswirkungen. Doch die Weltwirtschaft wird in Mitleidenschaft gezogen.

Von Redaktion

Höhere Zölle auf chinesische Produkte sollen das hohe Außenhandelsdefizit der USA mit dem Reich der Mitte reduzieren. So sieht es der Plan von US-Präsident Donald Trump vor. Doch die Chinesen schlagen mit Gegenmaßnahmen zurück. Das Ergebnis:

Offizielle Daten zeigen, dass Chinas Handelsüberschuss mit den USA in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 1,15 Billionen Yuan (146 Milliarden Euro) betrug, was einer Steigerung von 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Trump hat sein Ziel also nicht erreicht.

Trotz der Handelsspannungen stiegen Chinas Exporte im Jahresvergleich um 10,3 Prozent auf 1,53 Billionen Yuan (191 Milliarden Euro) im Juli. Sie werden von der stetigen Nachfrage aus der Europäischen Union, Südostasien und den Ländern des Belt and Road getrieben. Eine wirkliche Schwächung Chinas findet also nicht statt.

Allerdings könnte der zunehmend eskalierende Handelskrieg die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft in diesem Jahr dreimal gesenkt, zuletzt im Juli von 3,3 Prozent auf 3,2 Prozent. Das schadet aber auch den Vereinigten Staaten.

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Ein Kommentar

  1. Die Europäer schaufeln sich mit ihren Chinaimporten langfristig ihr eigenes Grab und Trump hat es bemerkt und reagiert und die Chinesen sind doch nur durch den Westen mehr oder weniger stark geworden, das gleiche trifft auch für die Türkei und andere Staate zu und Handel und Wandel ist ja in Ordnung, wenn dabei ein gewisses Gleichgewicht besteht und nationale Interessen dabei nicht gefährdet werden, alles andere ist kontraproduktiv und fördert hauptsächlich die Gegenseite und wer bei Ungleichheit von freiem globalen Handel spricht, hat nicht alles verstanden, denn dazu gehört auch die Fähigkeit, hinter die Stirn des anderen zu sehen und die ist bei den Asiaten wie eine Mauer, trotz aller Freundlichkeit zur Abdeckung der eigenen Absichten.

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