Soja-Ernte.

Die Soja-Farmer in den USA stehen vor dem Ruin. Schuld daran ist Trumps Handelskrieg mit China – dem Hauptimporteur von US-Sojabohnen.

Von Redaktion

Ein neuer Bericht von Bloomberg zeigt, dass die amerikanischen Sojabohnenexporte nach China im ersten Halbjahr 2019 auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt gefallen sind.

Die USA exportierten im Juni nach US-Zollangaben 614.806 Tonnen Sojabohnen nach China. Damit betrug der Import von Sojabohnen aus den USA im ersten Halbjahr 2019 in China nach Bloomberg-Berechnungen 5,9 Millionen Tonnen. Das ist der niedrigste Stand seit 2004.

Sojabohnenimporte China aus den USA in den ersten Halbjahren.

US-amerikanische Landwirte, die von September bis November Sojabohnen ernten, waren im Handelskrieg am härtesten betroffen, als die chinesischen Käufer auf die lateinamerikanischen Märkte für Agrarprodukte abwanderten. Für ihre (zumeist gentechnisch veränderten) Sojabohnen finden sich sonst nicht genügend Abnehmer.

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Am Mittwoch trafen sich hochrangige US-Beamte in China mit der Hoffnung, Handelsstreitigkeiten beizulegen, die zu mehr Agrarhandel zwischen den beiden Ländern führen könnten.

Aber die US-Handelsdelegation hat am frühen Mittwochmorgen die Gespräche mit ihren chinesischen Amtskollegen abgebrochen und ist bereits auf dem Weg zurück nach Washington. Das ist ein Zeichen dafür, dass keine neuen Fortschritte erzielt wurden und dass China diesbezüglich in diesem Sommer wahrscheinlich keine nennenswerten Mengen US-Agrarprodukte kaufen wird.

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