Blick auf das Kernkraftwerk Fukushima - Bild: Flickr / raneko CC BY 2.0

Das Projekt sieht den Bau eines neuen Lagers für abgebrannte Brennelemente und andere nukleare Abfälle aus der Anlage vor.

Von Redaktion

Die Kosten für den Abbau des japanischen Atomkraftwerks Fukushima-2 werden 400 Milliarden Yen (etwa 3,3 Milliarden Euro) übersteigen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch unter Bezugnahme auf die Schlussfolgerung der Tokyo Electric Power Company (TEPCO).

Zuvor hatte TEPCO offiziell beschlossen, das Kraftwerk stillzulegen. Demontagefristen stehen noch aus. Das Projekt sieht auch den Bau eines neuen Lagers für abgebrannte Brennelemente und andere nukleare Abfälle aus der Anlage vor.

Das KKW Fukushima-2 befindet sich 12 km südlich des beschädigten KKW Fukushima-1. Das Kernkraftwerk besteht aus vier Kraftwerken mit je 250 MW. Sie wurden zwischen 1981 und 1986 gebaut und in Betrieb genommen. Während des Erdbebens und des Tsunamis 2011 wurde ein Unfall in Fukushima-2 verhindert und die Reaktoren wurden abgeschaltet.

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Im März 2011 löste ein durch Erdbeben verursachter Tsunami im Kraftwerk Fukushima-1 eine nukleare Katastrophe aus, bei der wichtige Reaktorkühlsysteme abgeschaltet wurden. Dies führte zu drei Kernschmelzen, Wasserstoffexplosionen und einer massiven Freisetzung radioaktiver Abfälle, die die Umgebung kontaminierten. Die Aufräumarbeiten im Kraftwerk und den angrenzenden Gebieten werden fortgesetzt. Nach dem aktuellen Aktionsplan wird die Stilllegung der Station erst um 2040 erfolgen.

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