Bild: Flickr /Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen CC BY-SA 2.0

Deutschland schlittert offiziell in die Rezession, während der Rest der Eurozone wirtschaftlich noch wächst. Wer trägt die Schuld daran? Die grüne Ideologie.

Von Michael Steiner

Mit zwei Quartalen beim Wirtschaftswachstum im Minus landet man nach gängiger Definition in der Rezession. Deutschland hat das (übrigens als einziges Land der Eurozone) in diesem Jahr fertig gebracht. Für die Medien und die etablierte Politik sind die Schuldigen schon ausgemacht: die Brexit-Angst, Trumps-Handelskrieg und die (Rechts-)Populisten. Doch das trifft die Wahrheit nicht so wirklich.

Vielmehr sorgen die „grünen Umtriebe“ in Deutschland für Probleme. So demontiert das Autoland Deutschland (eine Industrie, die übrigens rund 4,5 Prozent zur Bruttowertschöpfung beiträgt) doch tatsächlich seine eigene Autoindustrie. Von der ganzen Autobranche hängen in Deutschland rund zwei Millionen Arbeitsplätze ab. Das sind fast vier Prozent der mehr als 44 Millionen Beschäftigten im Land. Aber das ist den Grün-Ideologen (die man inzwischen quer durch die etablierte Parteienlandschaft findet) völlig egal. Für die Schimäre Klimaschutz opfert man auch das wirtschaftliche Rückgrat des Landes.

Doch das ist noch nicht alles. Anstatt die Kinder und Jugendlichen dazu zu ermutigen, sinnvolle Berufe zu erlernen und während der schulischen Laufbahn auch schon die entsprechenden Grundlagen dafür zu legen, konzentriert man sich lieber auf Unisex-Toiletten, Transgender und die Frühsexualisierung der Kinder. Sinnlose Universitätslehrgänge im Genderismus-Bereich ergänzen den Schwachsinn, während China jährlich hunderttausende MINT-Studenten in die Wirtschaft entlässt. Nicht zu vergessen die handwerklichen Berufe, die kaum geeigneten Nachwuchs finden, weil ein (schlussendlich im Leben nutzloses) Studium offensichtlich mehr zählt als eine solide Handwerksausbildung. Wir werden in einigen Jahren dann schon sehen, wer den Bachelors in Gender Studies dann mal das verstopfte Klo durchbürstet, deren „sooo umweltfreundliches“ Elektroauto repariert oder dieses sogar zusammenbaut.

Ganz zu schweigen von der sogenannten „Energiewende“. Von den ganzen Unterstützern dieser Politik scheint doch niemand auch nur ansatzweise an die ganzen Auswirkungen zu denken. Einerseits hat Deutschland dadurch bereits bei den Strompreisen Spitzenwerte erreicht, die durch die geplanten CO2-Steuern und die EEG-Umlage noch weiter in die Höhe getrieben werden, andererseits opfert man die Versorgungssicherheit dem „grünen Strom“. Sonne, Wind und Wasser alleine können (ohne ausreichende Speicherkapazitäten) keine gezielte Anpassung an den stündlich schwankenden Bedarf leisten. Atom-, Gas- und Kohlekraftwerke können das. Auch wenn sie nicht nachhaltig sind. Und so lange Technologien wie die Kernfusion noch Utopie sind, wird es kaum eine Möglichkeit geben, eine solche an den Bedarf angepasste Versorgung zu garantieren.

Deutschlands Wirtschaft hat ein großes Problem. Und das ist die „grüne Ideologie“, die den Wirtschaftsstandort Deutschland mit einer industriefeindlichen Wirtschaftspolitik sabotiert. Die derzeitige Rezession ist hierbei nur ein Vorgeschmack darauf, was der Bundesrepublik in den nächsten Jahren und Jahrzehnten droht, wenn diese Ideologie ihre volle Kraft entfaltet hat.

Den Brexit wird die deutsche Wirtschaft wegstecken, Trumps nationalistische Handelspolitik ebenso und irgendwelche „Populisten“ in den Parlamenten sowieso. Doch eine breit aufgestellte wirtschaftsfeindliche Politik? Das wohl kaum. Deutschland muss jetzt wo es noch finanziell möglich ist in die Zukunft investieren, nicht dann wenn es längst schon zu spät ist. Und übrigens: auch die Grün-Ideologie ist ein moderner Populismus, der die Gesellschaft mittlerweile auf breiter Ebene durchzieht. Vom Bildungsbereich über Steuern, die allgemeine politische Stimmung und Verbote bis hin zu den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen – sie alle spielen zusammen. Und da haben die Grünen (samt ihrem Einfluss auf die anderen Parteien) einen enormen Anteil.

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1 KOMMENTAR

  1. Die grünen sind wahrlich ein Phänomen, obwohl von der Größe her lange nicht sonderlich bedeutend, haben sie es dennoch immer wieder verstanden Allianzen mit den Regierenden zu schmieden und die Oberkommunistin ist im Prinzip ihr Flaggschiff, obwohl diese einer anderen Partei angehört und seit ihrem Erscheinen auf der politischen Bildfläche ging es auch mit den Grünen bergauf, denn sie sind vereint im Gedanken von Marx und Engels und ihre Vordenker haben ihnen ja den Weg aufgezeigt und während die Gesamtbevölkerung entweder geschlafen hat oder anderen Dingen nachjagte, haben sie sich zur großen Gefahr für dieses Land entwickelt und es auch geschickt eingefädelt sich der Jugend zu bemächtigen, genau wie viele ihrer kommunistischen Vorbilder und diese nun wegzukriegen dürfte nicht einfach sein, aber es ist nicht unmöglich, wenn man beharrlich am Ball bleibt.

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