John Bolton. Bild: Flickr / Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

Sollte es zu einem No-Deal-Brexit kommen, kann London auf die Unterstützung Washingtons zählen, so John Bolton. Trump wolle ein umfassendes Handelsabkommen.

Von Michael Steiner

John Bolton ist zwar eigentlich der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, doch nun scheint er sich auch um die außen- und handelspolitischen Agenden der Vereinigten Staaten zu kümmern. Bei einem Besuch in London versicherte er der britischen Regierung die Unterstützung Washingtons beim EU-Austritt.

„Wenn es einen No-Deal-Brexit gäbe, wäre dies eine Entscheidung der britischen Regierung. Wir würden diese mit Begeisterung unterstützen“, sagte Bolton dem „Guardian“ zufolge bei einem Besuch in London. Zuvor habe Bolton sich mit Johnson und anderen hochrangigen Vertretern der britischen Regierung getroffen. Trump sei an einem erfolgreichen Ausstieg Großbritanniens aus der EU am 31. Oktober gelegen, sagte Bolton demnach am Montag vor Journalisten in der britischen Hauptstadt: „Wir sind bei Euch!“

Britischen Medienberichten zufolge stellte Bolton auch gestückelte Handelsabkommen für einzelne Industriebereiche in Aussicht. Man könne schwierige Bereiche auch erst einmal ausklammern, bevor es zu einem umfassenden Handelsabkommen für alle Güter und Dienstleistungen komme.

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