Herbert Reuls Entscheidung, die Polizei nun grundsätzlich die Nationalität von Verdächtigen nennen zu lassen, stößt bei Kriminologen auf Zustimmung.

Von Michael Steiner

Die Entscheidung von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), die Nennung der Nationalität von Tatverdächtigen durch die Polizei an die Medien weiterzugeben, stößt beim Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Thomas Bliesener, auf Lob.

„Ich begrüße eine eindeutige Regelung, die der Polizei eine klare Handhabe gibt“, sagte Bliesener den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Denn Formulierungen wie „wenn die Herkunft mit der Tat in Verbindung steht“ seien „ja immer weich. Deshalb ist eine klare Regelung zu begrüßen.“

Zur Kriminalitätsbelastung von Zuwanderern oder Menschen mit Migrationshintergrund sagte er: „Es gibt dazu mehrere Untersuchungen. Sie zeigen, dass es da eine höhere Belastung gibt.“ Die könne man „zum Teil auf Alter und Geschlecht“ zurückführen. Aber das erkläre „nicht alles. Und wir kennen gerade bei Zuwanderern auch eine Fülle anderer kriminalitätsbegünstigender Merkmale: mangelnde Zukunftschancen, fehlende Bleibeperspektive, schlechtere Sprachkenntnisse. Deshalb wundert die höhere Belastung nicht“, so Bliesener.

Freilich würden die Fakten „manchmal instrumentalisiert und auf die Ethnie zurückgeführt, mit der sie tatsächlich überhaupt nichts zu tun haben“, so der KFN-Direktor weiter. Aber das kann man ohnehin nicht verhindern.

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Reul wollte mit seiner Entscheidung dafür sorgen, dass die häufig aufkommenden Spekulationen über die Herkunft von Tätern bzw. Verdächtigen in den Sozialen Medien so reduziert werden. Auch wenn die Nennung der Nationalität natürlich nicht viel über einen möglichen Migrationshintergrund aussagt.

Nationalität von Verdächtigen: Lob von Kriminologen an Reul

Herbert Reuls Entscheidung, die Polizei nun grundsätzlich die Nationalität von Verdächtigen nennen zu lassen, stößt bei Kriminologen auf Zustimmung.

Von Michael Steiner

Die Entscheidung von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), die Nennung der Nationalität von Tatverdächtigen durch die Polizei an die Medien weiterzugeben, stößt beim Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Thomas Bliesener, auf Lob.

„Ich begrüße eine eindeutige Regelung, die der Polizei eine klare Handhabe gibt“, sagte Bliesener den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Denn Formulierungen wie „wenn die Herkunft mit der Tat in Verbindung steht“ seien „ja immer weich. Deshalb ist eine klare Regelung zu begrüßen.“

Zur Kriminalitätsbelastung von Zuwanderern oder Menschen mit Migrationshintergrund sagte er: „Es gibt dazu mehrere Untersuchungen. Sie zeigen, dass es da eine höhere Belastung gibt.“ Die könne man „zum Teil auf Alter und Geschlecht“ zurückführen. Aber das erkläre „nicht alles. Und wir kennen gerade bei Zuwanderern auch eine Fülle anderer kriminalitätsbegünstigender Merkmale: mangelnde Zukunftschancen, fehlende Bleibeperspektive, schlechtere Sprachkenntnisse. Deshalb wundert die höhere Belastung nicht“, so Bliesener.

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Freilich würden die Fakten „manchmal instrumentalisiert und auf die Ethnie zurückgeführt, mit der sie tatsächlich überhaupt nichts zu tun haben“, so der KFN-Direktor weiter. Aber das kann man ohnehin nicht verhindern.

Reul wollte mit seiner Entscheidung dafür sorgen, dass die häufig aufkommenden Spekulationen über die Herkunft von Tätern bzw. Verdächtigen in den Sozialen Medien so reduziert werden. Auch wenn die Nennung der Nationalität natürlich nicht viel über einen möglichen Migrationshintergrund aussagt.

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4 KOMMENTARE

  1. Es reicht aber auch,wenn da steht:
    -Ein Mann hat einen anderen Mann erstochen
    -Ein Mann hat ein Kind vergewaltigt
    -Ein Mann hat seine Frau mit seinem Auto durch die Stadt geschleift
    -Ein Mann hat eine 87-jährige Rentnerin brutal vergewaltigt und beraubt
    -Zwölf Männer haben eine 17-jährige zu Tode vergewaltigt usw. usw.
    ….also bitte,jeder weiss doch WER so etwas macht.
    Oder etwa nicht,Herr Reul?

    • Es war ein deutscher Pfleger, der mindestens 100… Es waren vor allem amerikanische Protestanten, die Napalmbomben auf … Es waren katholische Kroaten, die 1941 lebende Serben in Krematorien …. Es waren ein Deutscher, der auf dem Münchener Oktoberfest.. Es war ein deutscher Oberst, der fast genauso viel Afghanen …wie die DDR an der Berliner Mauer. Epstein hat… und jeder weiß doch , dass vor allem amerikanische Protestanten Millionäre und Milliardäre sind. So rum könnte man vieles auch ausschlachten. Her Reul will vernünftige Information. Sie auch? Fälle mit zweifelhafter Zuordnung fehlen. Im übrigen braucht Deutschland Leichenbeschauer, da die überwiegende Mehrheit aller Morde nie erkannt wird.

      • Richtig,es gab schon immer Morde in grosser Zahl und grauenhafter Ausführung,aber noch nie gab es ein Volk – ausser die Schweden – welches sich die Irren und die Mörder massenhaft und mit Begeisterung ins Land geholt hat.
        So richtig ekelig wird es dann,wenn Leichenbeschauer nichts mehr zu beschauen haben,weil die Opfer verspeist wurden.
        Immer noch ein Tabu,aber auch das hat Angelo Merte importiert.

  2. Dieser T. B. hat in der Schulbank wohl nie den Satzgegenstand und die Satzaussage erlernt. Auch bei einer Namensgebung erweckt er den Eindruck, als sei er überfordert.
    Dafür kriegt man in Deutschland offensichtlich den Direktor nachgeschmissen.

    Der Direktor heute in der BRD kommt heute der Reputation eines allen alles recht Macher gleich.
    Ein Land mit einem Direktoralsystem aus devoten Kuschern und Sesselfur…..

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